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#304   mensch sei gutHomepage10.10.2007 - 12:46
www.buntnessel.de/optimismusundpessimismusdieaeu ssereweltistansichwedergutnochs chlechtsiewirdeserstdurchdenmen schen.htm

#303   woher stammt der mensch?Homepage10.10.2007 - 12:24
www.bioeule.de/dermenschstammtausnochhoeheren weltenunderwirdzudiesenhoeheren weltenwiederaufsteigen.htm

Google-Suche, angeregt von Bioeule-Buntnessel-Echterehrenpreis!

#302   bioethik als diskursethik?Homepage10.10.2007 - 11:45
Bioethik als Diskursethik?

www.buntnessel.de/staugustindiskursethikzuunguns teneinesethischenindividualismu s13.htm

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Kulturübergreifende Bioethik

Voraussetzungen, Chancen, Probleme



Die DFG hat im Sommer 2002 die Finanzierung eines Forschungsverbunds zum Thema "Kulturübergreifende Bioethik" beschlossen. Der Forschungsverbund hat mit dem Jahreswechsel 2002/03 ihre Arbeit aufgenommen.

Der Forschungsverbund widmet sich einem wichtigen Desiderat der Bioethik: der Suche nach einem kulturübergreifenden, globalen Konsens im Umgang mit den immer brisanter werdenden Fortschritten der biomedizinischen Forschung und Praxis. In mehreren miteinander verbundenen Projekten wird untersucht, wie es um die Chancen und Schwierigkeiten, die empirischen und theoretischen Voraussetzungen eines solchen tragfähigen Konsens bestellt ist und wie gegebenenfalls mit bleibenden Meinungsunterschieden konstruktiv umzugehen ist. Es wird dabei davon ausgegangen, daß eine auch praktisch wirksame globale Verständigung ohne die vorangehenden Schritte eines Verstehens der verschiedenen Kulturen, der zugehörigen Aufarbeitung der in ihnen geführten Diskurse und der Entwicklung eines interkulturellen Gesprächs auf gleichberechtigter Basis nicht erreichbar ist.




1. Ausgangslage und Problemstellung

"Kein anderes Forschungsfeld bewegt die Menschen emotional, rational und intellektuell derzeit so sehr wie die Lebenswissenschaften."

Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Pressemitteilung des BMBF vom 7.2.01, http://www.bmbf.de/presse01/317.html

Wohl selten hat ein Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung in einem solch starken Maße das öffentliche Interesse auf sich gezogen wie derzeit die mit dem menschlichen Leben verbundenen Biotechnologien, vor allem die Humangenetik. Parallel zum naturwissenschaftlich-technischen Fortschritt gewinnt dabei die Frage an Dringlichkeit, wie mit den rapide sich entwickelnden diagnostischen, therapeutischen und manipulativen Möglichkeiten und ihren Versprechungen umzugehen sei. Ihre Chancen und Gefahren sind Thema einer ethischen Debatte geworden (s.u.a. Bayertz 1993, Beckmann 1996, Beauchamp u. Childress 1989, Birnbacher 1995, 2000, Brauer 1995, Brody 1993, Caplan 1992 u. 1997, Childress 1997, Cohen 1995, Engels 1998 und 1999, Engelhardt 1996, Habermas 2001, Hare 1993, Irrgang 1995, Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik (Hg. Honnefelder u.a.), Jonas 1987, Kitcher 1998, Koslowski 1982, Lenk 1992, Löw u. Schenk 1993, Markl 1990, Murray u. Mehlman 2000, Reich 1995, Reiter 1990, Sass 1989, Schweidler 2001, Spaemann 1996, Steger 1985, Winnacker 1995, 1999a, 1999b, 2000), die mit der Praxis kaum noch Schritt hält. Die Problemlage ist von einer bislang ungekannten Dramatik, denn nie zuvor war der Mensch ernster, konkreter und unmittelbarer mit der Frage konfrontiert, was und wie er selbst sein wolle. Die Perspektive eines gezielten Umbaus der biologischen Verfassung der menschlichen Spezies erfordert eine Auseinandersetzung, die über vergleichbare bisherige Diskurse zu Fragen der Technikfolgenabschätzung wesentlich hinausgeht.

Die neuen "life sciences" konfrontieren Politik, Recht, Philosophie und Theologie mit täglich neuen Herausforderungen. Die Probleme aber, die zur Entscheidung stehen, sind längst globaler Natur. Um ihnen zu begegnen, bedarf es eines wissenschaftlichen "joint ventures" einer Vielzahl von Disziplinen unter Einschluß der Kulturwissenschaften (Gerhardt 2000, 644). Die Überzeugung, daß die Kulturwissenschaften — hier im Sinne von Wissenschaften der verschiedenen Kulturen — einen signifikanten Beitrag zur Bioethik leisten können und leisten sollten, war der ursprüngliche Anstoß dieses Projektes. Denn gerade unter Bedingungen der "Globalisierung" entfalten sich bioethische Probleme intra- wie international in der Unterschiedlichkeit spezifischer kultureller Milieus, die die Bioethik nicht ignorieren kann.

Die Bedeutung des kulturellen Faktors in einer globalen Bioethik ergibt sich aus einer Reihe von Überlegungen:

Menschheitsbezug

Der Fortschritt der Biowissenschaften rührt an fundamentale Fragen des Menschseins. Er ist deshalb als Problem der gesamten Menschheit unter Einschluß aller Kulturen und nicht nur eines bestimmten Kulturraumes zu behandeln.
Mobilität der Biotechnologie

Die neuen Biotechnologien sind zum Teil hoch mobil und nicht nur in traditionellen Industrieländern schnell beherrschbar ("Garagentechnologien". Sie versprechen hohen Nutzen und Gewinn und werden deshalb in vielen Ländern der Welt gefördert, wo sie auf verschiedene ethische Überzeugungen und Traditionen stoßen. So entwickelt sich z. B. Ostasien zu einer boomenden Region mit dem Aufbau eigener biotechnologischer Kapazitäten. Das erste Land, in dem ein Mensch geklont worden sein soll (das Experiment soll allerdings vorzeitig abgebrochen worden sein), war Südkorea. Außereuropäische Staaten wie China, Israel oder Singapur bieten sich heute als Exporteure embryonaler Stammzellen an, die in den Importländern selbst — zumindest zur Zeit — nicht für Forschungszwecke hergestellt werden dürfen.
Globales Regulierungsgefälle

Biotechnologien und medizinische Forschung erweisen sich als schnell exportierbar, wenn es gilt, sich einer "Überregulierung" oder einem kritischen Umfeld zu entziehen. Auch ein restriktive Gesetzgebung ist "keine feste Burg, solange sie in Unkenntnis der Argumente und Situationen in anderen Kulturen erfolgt." (Wolf-Michael Catenhusen, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, zit. nach Döring 2001b) Nationale Restriktionen führen "angesichts einer international ausgerichteten Forschung" zum Ausweichen in "permissive Länder" (Eser, Frühwald, Honnefelder u.a. 1997, III.2). So wurden von westlichen Forschern in letzter Zeit z.B. Mexiko und Japan als Standorte für Klonierungs-Experimente in Betracht gezogen. Die Forschung nutzt damit das normative, vor allem rechtliche Gefälle (wobei es aber häufig nur an der Umsetzung schon gesatzten Rechts mangelt) zwischen verschiedenen Regionen der Welt. Ein bevorzugter Rechtfertigungsgrund ist die Unterschiedlichkeit der Kulturen. Ein Gefälle wird aber keineswegs nur in Richtung "Osten" wahrgenommen: Der "Osten" seinerseits registriert die Auflockerung existierender Standards in Richtung "Westen". So drängte der japanische Wissenschaftsminister im letzten Jahr die USA und Italien, dort angekündigte Klonierungen von Menschen, an denen Japaner beteiligt sein sollen, zu verbieten (http://www.biol. tsukuba.ac.jp/~macer/ daily.html, 20.2.2001).
Gerechtigkeitsfragen

Die einschlägige Forschung ist im globalen Maßstab mit Gerechtigkeistfragen konfrontiert, die auch an das Verhältnis der Kulturen rühren. So sind Fälle in der Diskussion, in denen unter Umgehung von anerkannten, im fremden "Gastland" aber scheinbar weniger ernst zu nehmenden Prinzipien wie informed consent "population genetic screening" betrieben oder Blut- und Gewebeproben als Rohstoffe entnommen und zu patentierbaren Produkten weiterentwickelt werden, ohne daß die Betroffenen davon wüßten, geschweige denn am Gewinn beteiligt würden ("rape research" / "Genpiraterie" (s. z. B. Subcommittee on Bioethics 1995, Puhl 2001, Lesser 1991, Dickson 1998a und 1998b, McGregor 2000, Yang 2001). Interkulturelle Gerechtigkeitsfragen sind auch dann berührt, wenn sich z. B. die Gewinnung von Medikamenten und Impfstoffen vorrangig an den Gewinnprognosen von Analysten und damit an den westlichen Märkten ausrichtet.
Migrationsfolgen

Mit dem Faktor Kultur ist auch die alltägliche medizinische Praxis innerhalb der "westlichen" Welt konfrontiert, die seit mehreren Jahrzehnten mit wachsender Tendenz mit fremdkulturellen Patienten zu tun hat. Auch wenn unter diesen Patienten die Bereitschaft, sich den technischen Möglichkeiten der "westlichen" Medizin anzuvertrauen, nicht geringer ist als jene der "eigenkulturellen" Patienten, können doch ethische Probleme auftreten — etwa in Hinsicht auf das Hirntodkriterium und den Status Ungeborener oder in Fragen der therapeutischen Entscheidungsfindung — die mit jenen bei der Behandlung der "eigenkulturellen" Patienten nicht identisch sind und "kulturelle Kompetenz" (Secundy 1999) erfordern.
Kulturelle Divergenzen innerhalb des "Westens"

Die Divergenz kultureller (Sub)traditionen spielt auch innerhalb der "westlichen" Kultur selbst allem Anschein nach eine bedeutende Rolle (Engelhardt 1996, Dickenson 1999, Veatch 1999a, Hauser-Schäublin u. a. 2001). So ist z. B. davon auszugehen, daß die eher vorpreschende Politik angelsächsischer Länder — vor allem Englands und Australiens — in Fragen der Gentechnologie und die bislang eher zögerliche Haltung der "kontinentalen" europäischen Staaten nicht zuletzt mit dem Auseinanderdriften der jeweiligen philosophischen Hauptströmungen zusammenhängt, wie sie sich seit der Scholastik herausgebildet haben. Dies schließt Konvergenzen nicht aus.
Die skizzierten Problemfelder zeigen, daß sich eine sinnvoll geführte bioethische Debatte nicht mit einer lokal begrenzten Meinungsfindung begnügen darf. Sie muß nicht nur den Menschen schlechthin, sondern auch den Menschen als Angehörigen bestimmter Kulturen zu ihrem Thema machen (Macer 1994). Sie sollte die Überzeugungen und die Interessen aller Beteiligten und Betroffenen weltweit in Rechnung stellen und die Kenntnis dessen, was in anderen Teilen der Welt geschieht, zu einem wesentlichen Teil ihrer Überlegungen machen. Und sie sollte aufnehmen, was in anderen Teilen der Welt theoretisch diskutiert wird, wobei sie dies durchaus in der Erwartung tun kann, an Substanz zu gewinnen. Die "Welt" und die "Öffentlichkeit", die Wissenschaft akzeptieren und verstehen können muß (Winnacker 1995, 20), ist keine bloß westliche. Die bioethische Debatte braucht eine "kulturübergreifende" Dimension. Es ist "an der Zeit, sich auf die ambivalenten Implikationen einer fairen interkulturellen Ethikdebatte vorzubereiten" (W.-M. Catenhusen, nach Döring 2001b).

Für das Thema einer "kulturübergreifenden Bioethik" liegen bereits eine Reihe von Arbeiten vor. Es gibt seit einigen Jahren einen "emerging international dialogue concerning bioethics and health care policy" (Engelhardt 1997). Der Pionierarbeit von Robert M. Veatch (1989) sind mittlerweile weitere Monographien und Einzelbeiträge gefolgt (Akademie f. Wissenschaft 1998, Baker 1998, Becker 1996 und 2000, Bioethics Yearbook 1992 und 1995, Christakis 1992, Christakis u. Panner 1991, Cowar u. Ratanakul 1999, Döring 1999, Engelhardt 1996, Evanoff 2000, Flack und Pellegrino 1992, Fletcher und Wertz 1989, Fujiki und Macer 1992, Hoshino 1997, Macer 1990, 1992, 1998a, 1998b, Macklin 1999, Marshal et al. 1994, McGee 1999, Nie 2000, Payer 1996, Pellegrino 1999, Reiser und Wang 2000, Sass 1994, Unschuld 1995, Wertz u. Fletcher 2001, Wertz, Fletcher u. Mulvihill 1990, u.a). Auch Zeitschriften wie Journal of Medical Ethics, Bioethics, Hastings Center Report, Cambridge Quarterly of Healthcare Ethics und Kennedy Institute of Ethics Journal überschreiten in einzelnen Beiträgen die isoliert westliche Perspektive. Hinzu kommen Zeitschriften wie Eubios Journal for Asian and International Bioethics (Christchurch und Tsukuba, s.u.) und Chinese and International Philosophy of Medicine (Lisse), die einen Ostasien-Schwerpunkt besitzen.

Dies ergibt eine gute Ausgangslage für weitere Forschung. Gemessen an ihrer Bedeutung ist die Beschäftigung mit der Thematik aber spärlich geblieben. Sie hat auch im theroretischen Grundlagenbereich mehr Probleme aufgeworfen, als bislang gelöst werden konnten.

Die Tatsache, daß sich Forschung und Märkte immer weniger nationalstaatlich begrenzen und kontrollieren lassen, hat in den vergangenen Jahren auch zu erheblichen Anstrengungen auf der Ebene internationaler Organisationen geführt, weltweit gültige Mindeststandards für viele Bereiche der Biomedizin zu definieren (eine Aufstellung von ca. 350 bioethischen Richtlinien- und Empfehlungskatalogen findet sich unter http://www.biol.tsukuba.ac.jp/~ macer/decl.html). Unterentwickelt geblieben sind dabei jedoch die Anstrengungen auf der eigentlich vorgelagerten Ebene eines wechselseitigen Verstehens der Kulturen bzw. einer Verständigung zwischen ihnen und innerhalb ihrer. Entsprechend bleiben z. B. die bisherigen Initiativen der WHO (Proposed International Guidelines on Ethical Issues in Medical Genetics and Genetic Services, 1997) und der UNESCO (Universal Declaration on Human Genome and Human Rights, 1997) mit sehr vielen Fragezeichen zu versehen. Die für Deutschland getroffene Feststellung Ernst Bendas, des deutschen Vertreters in der UNESCO-Kommission, die die Deklaration von 1997 entwarf, daß "formale Verbindlichkeit nicht weiter bringt, wenn die Menschen das Gefühl haben, das trägt ihren Grundüberzeugungen nicht Rechnung" (Frankfurter Rundschau 1.11.97), gilt um so mehr für andere Länder, in denen die Diskussion mit noch größerer Verzögerung eingesetzt hat oder in denen aufgrund der politischen Verhältnisse "die Menschen" mit ihren Wertvorstellungen — die Öffentlichkeit — erst gar nicht an der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung beteiligt wurden. Und wenn sich etwa die UNESCO-Deklaration an vielen vagen Stellen immer wieder auf die Würde des Menschen und die Menschenrechte beruft, wird eine Übereinstimmung suggeriert, die durchaus fragwürdig ist, denn die Interpretation der Menschenrechte ist ihrerseits umstritten. So liefern die Bemühungen der internationalen Organisationen noch keine "kulturübergreifende Bioethik". Es ist angebracht, zu prüfen, inwieweit sie überhaupt auf interkulturell vermittelten oder vermittelbaren Vorstellungen beruhen, und den hier sich verbergenden Problemen systematisch nachzugehen.



2. Projektziele

Das Forschungsprojekt hat sich in dieser Situation die folgenden Ziele gesetzt:

Systematische Aufarbeitung der bioethischen Diskussion, vor allem zu Fragen der modernen Gentechnik, in einer Reihe bedeutender Kulturen,
Untersuchung der Bedeutung des Faktors "Kultur" in diesen bioethischen Diskursen und in der Bioethik überhaupt,
Eruierung der Chancen einer künftigen "kulturübergreifenden Bioethik",
Gewinnung grundlegender Einsichten in die kulturellen bzw. kulturhermeneutischen Aspekte und Probleme angewandter Ethik überhaupt,
Förderung des wissenschaftlichen und außerwissenschaftlichen interkulturellen Dialogs,
Versuch einer Antwort auf eine der theoretisch wie praktisch bedeutendsten Thematiken der Gegenwart im Zuge der ihr angemessenen interdisziplinären Zusammenarbeit,
Stärkung der Stellung der außereuropäischen Kulturwissenschaften, deren Marginalisierung im "Wissenschaftsbetrieb" im Mißverhältnis zur Relevanz ihrer Gegenstände steht, und zugleich ihre Bereicherung durch die Teilhabe an einem komplexen interdisziplinären Forschungsverbund,
Fortlaufende und abschließende Präsentation der Forschungsergebnisse und ihre Einbringung in den öffentlichen bioethischen Diskurs.


3. Allgemeiner Inhalt des Projekts "Kulturübergreifende Bioethik"

Was ist unter dem Titel "kulturübergreifende Bioethik" genau zu verstehen, welche Gegenstände und Inhalte will das Projekt behandeln, welche Fragen will es stellen und beantworten?

3.1. Systematischer Ansatz

Das Projekt baut auf begrifflichen Festlegungen, theoretischen Grundannahmen und Strukturüberlegungen auf, von denen erwartet wird, daß sich ihre Gültigkeit und ihr Sinn im Verlauf der Forschung bestätigt und die andernfalls zu revidieren sind.

3.1.1 Zum Begriff "kulturübergreifend"

Mit dem Begriff "kulturübergreifend" verbindet sich zunächst ein empirischer Anspruch: Nämlich den Blick über den "Westen" hinaus auf die weltweite Diskussion zu lenken, die heute stattfindet, und sich bei der Suche nach Regelungen und Lösungen, die die ganze Menschheit betreffen, nicht auf das Ausloten "abendländischer" Weltbilder zu beschränken. Denn angesichts der hohen Mobilität des theoretischen und praktischen know how wäre nur wenig damit erreicht, sich in einer Region auf eine Position zu verständigen, die in der nächsten als nicht akzeptabel gilt und in der Praxis ignoriert wird.

Das Projekt KBE unternimmt deshalb zunächst eine Bestandsaufnahme: Wie ist der Stand der Probleme in einer Reihe "nicht-westlicher" Kulturen, und wie wird auf sie jeweils reagiert? Welche Argumente und Haltungen gibt es in anderen kulturellen Regionen, die die bei uns bekannten bestätigen, ihnen widersprechen, sie vielleicht widerlegen und sie gegebenenfalls sinnvoll bereichern? Dabei versteht sich das Projekt nicht als kulturhistorisches; es richtet seinen Blick auf die Gegenwart, macht aber kulturelle Traditionen immer dann zum Thema, wenn sie in der aktuellen Debatte in Anspruch genommen werden oder eine erkennbare Rolle spielen.

Mit den obigen Ausführungen wird zugleich klar, daß der hier gebrauchte Begriff "Kultur" nicht in einem radikal nominalistischen Sinn zu verstehen ist. Die am Forschungsprojekt Beteiligten gehen vielmehr davon aus, daß Argumente, die vor unterschiedlichen kulturellen Hintergründen formuliert werden, untereinander kommunizierbar sind und sich wechselseitig etwas sagen, und daß Mitglieder verschiedener Kulturen unbegrenzt voneinander lernen können — allerdings in prinzipiell alle Richtungen.

Ebenso wenig ist ein kultureller Essentialismus unterstellt: Daß Kulturen eine reale Größe und keine bloße Folklore sind ("culture matters", schließt weder aus, daß sie höchst synkretistische, synchron wie diachron widersprüchliche und wandlungsfähige Gebilde darstellen, noch daß kulturelle Faktoren immer nur in einem Zusammenspiel mit politischen, sozialen, ökonomischen und ökologischen Faktoren wirksam werden. Dabei sind diese Faktoren nicht nur als nationale, sondern auch als globale in Anschlag zu bringen.

Schon gar nicht soll "Kultur" als letzte normative Größe mißverstanden werden. In einer kulturellen Tradition zu stehen, ist ein Faktor, dem jede Ethik, gerade auch eine universalistische Prinzipienethik, Anerkennung zu zollen hat, es enthebt aber nicht der Kritik. Im Gegenteil kann die Berufung auf eine bestimmte Kultur sich selbst als ethisch problematisch erweisen. Worum es geht, ist, Argumente zur Kenntnis und ernst zu nehmen, sie zu Gehör zu bringen und sie auf gleichberechtigter Basis in einen gemeinsamen Diskurs einzubringen, ohne dessen Ergebnisse zu präjudizieren (eine Reihe informativer Arbeiten zu verschiedenen systematisch einschlägigen Aspekten von Kultur und Kulturalität findet sich in Matthes 1992; vgl. auch die Arbeiten von E. Holenstein, z.B. Holenstein 1998)

Trotz des zunächst empirischen Anspruchs des Projekts enthält der Begriff "kulturübergreifend" auch eine normative Dimension. Denn die empirische Bestandsaufnahme, die das Projekt zuallererst vornimmt, ist die Voraussetzung, auch die Chancen und Probleme für einen kulturübergreifenden Konsens in bioethischen Fragen zu eruieren — und ohne die Überzeugung, daß das, was sich heute in anderen Regionen der Welt abspielt, auch uns selbst betrifft, wäre das Projekt KBE kaum zustandegekommen. Es in rein objektivierender oder nur komparatistischer Perspektive zu betreiben, widerspräche nicht nur dem Begriff der Ethik selbst. Speziell die Bioethik wäre kein solch leidenschaftlich diskutiertes Thema, wenn sie nicht unmittelbar an elementare Fragen unserer eigenen Existenz und der der Gattung rührte.

Ein bioethischer Konsens erscheint dringend erforderlich, wenn nicht, mit unabsehbaren Folgen, einfach das schlechthin Machbare oder die pure Bedenkenlosigkeit die Standards setzen sollen. Es liegt auf der Hand, daß ein solcher Konsens nicht auf die Bestätigung des jeweils "kulturell Üblichen" — wenn sich ein solches denn eindeutig ermitteln ließe — hinauslaufen kann. Es liegt aber, zumal aus verantwortungsethischer Sicht, auch auf der Hand, daß er nicht über die Köpfe der Beteiligten und Betroffenen hinweg erzielt werden kann, wenn er akzeptierbar sein und von Überzeugungen getragen und damit überhaupt praktisch wirksam werden soll. Der anvisierte Konsens kann deshalb nicht durch eine standardisierte Auslegung der Inhalte universaler Normen ersetzt werden, sondern setzt die Suche nach dem Vorliegen der Möglichkeitsbedingungen einer konstruktiven Verständigung zwischen Kulturen voraus. Es geht also darum, ausgehend von der heuristischen Unterstellung des vernünftigen Interesses aller Beteiligten und Betroffenen an einem normativen Konsens zu untersuchen, welche Voraussetzungen hierfür in den jeweiligen Kulturen gegeben sind und welche gegebenenfalls einvernehmlich und aussichtsreich zur Geltung gebracht werden sollten. Erst im Anschluß daran ist es möglich, einen Konsens inhaltlich zu rechtfertigen und über die Auslegung seiner Inhalte zu diskutieren.

3.1.2 Zum Themenbereich "Bioethik"

Es dürfte zutreffen, daß ein übergreifender Konsens nicht für alle Fälle, die ein Thema der Bioethik sind, in gleicher Weise notwendig ist. Auch wenn aber spezifisch lokale Regelungen nicht durchweg unzureichend oder unangebracht sein mögen, so sind sie doch immer Teil einer Gesamteinstellung zu Fragen des menschlichen Lebens, die Auswirkungen auf die gemeinsame Zukunft hat und uns wechselseitig nicht gleichgültig lassen kann.

Dies ist zugleich der Grund für die thematische Breite des hier konzipierten Forschungsprogramms. Der Themenbereich "Bioethik" unterliegt zwar insofern einer Einschränkung (und entsprechend eingeschränkt ist der oben genannte Begriff der "life sciences" bzw. "Lebenswissenschaften" zu verstehen), als Fragen nach dem Leben überhaupt und somit auch dem nicht-menschlichen, nicht eigens thematisiert werden. Zweifellos ist die Art und Weise, wie der Mensch mit dem außermenschlichen Leben, also mit Pflanzen und Tieren umgeht, nicht nur für sich genommen ein wichtiger Gegenstand der Ethik, sondern auch für den Umgang des Menschen mit sich selbst von großer Bedeutung — zwischen beidem gibt es einen kritischen fließenden Übergang, etwa wenn die Forschung an Tieren zur Vorstufe der Forschung an Menschen wird. Das vorliegende Projekt ist sich dieses Zusammenhangs bewußt und wird ihn an gegebener Stelle thematisieren. Es muß sich aber aufgrund der einer "Forschergruppe" gezogenen quantitativen Grenzen eine sinnvolle Beschränkung auferlegen — nämlich auf die Bioethik im Sinne des richtigen Umgangs mit dem menschlichen Leben selbst.

Innerhalb des gesteckten Rahmens aber sollen eine Reihe systematisch miteinander verwobener Themen bearbeitet werden. In ihrem Zentrum stehen die durch die moderne Gentechnik aufgeworfenen ethischen Fragen. Sie sind von besonderer Brisanz und waren einer der Beweggründe für die Initiierung des Projekts. Es wäre aber wenig sinnvoll, sie isoliert zu behandeln, da die zu ihnen heute bezogenen Positionen erst verständlich werden, wenn man sie in einem größeren thematischen Zusammenhang betrachtet.

Dieser Zusammenhang betrifft allgemein das sich aus verschiedenen Facetten zusammensetzende Bild des Menschen (Schmidt 2002). Aufschlüsse über grundlegende Menschenbilder — bzw.: die praktisch wirksame meinungsbildende Sicht dieser Menschenbilder — geben u.a. die globalen Debatten über die Gültigkeit bzw. Relativität der Menschenrechte (s. z. B. Kühnhardt 1987, Rouner 1988, Hoffmann 1991, Schmale 1993, Maier 1997, Schweidler 1998, Kettner 1998, Schubert 1999a und 1999b, Göller 1999, Paul u.a. 2001) die namentlich die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts bestimmt haben und deren Konfliktlinien in der heutigen bioethischen Debatte wieder auftauchen. Auch diese Debatten sind deshalb im jeweils gebotenen Rahmen zu rekapitulieren.

Repräsentativ für bioethische relevante Menschenbilder sind insbesondere:

Auffassungen von Beginn und Ende menschlichen Lebens. Diese Aufassungen sind für zahlreiche bioethische Problemfelder grundlegend. Sie werden in allen kulturenbezogenen Teilprojekten angesprochen.
Einstellungen zur menschlichen Individualität. Sie betreffen insbesondere das Verhältnis von Individuum und Gemeinschaft, das in allen Teilprojekten angesprochen wird, und die Frage der individuellen Verantwortung und Entscheidungsfähigkeit, die gesondert in den Problemfeldern Laienethik (Projekt "Gesundheitsmündigkeit, kulturübergreifend. Medizinethische und kulturgeschichtliche Wurzeln und aktuelle Herausforderungen" ) und "informed consent" (Projekt "Das Konzept der informierten Zustimmung (Informed Consent) und seine Konkretisierung in der internationalen Bioethik" ) behandelt werden.
Vorstellungen von Gerechtigkeit und menschlicher Gleichheit im nationalen wie im internationalen Maßstab. Sie werden in einem assoziierten Projekt auf dem Gebieten der Allokation medizinischer Güter (Problemfeld HIV/AIDS, Projekt Unschuld) thematisiert.
Die einzelnen Projekte widmen sich deshalb nicht nur dem engeren durch die moderne Gentechnologie bestimmten Problembereich, auch wenn diesem aufgrund seiner Aktualität und Zukunftsträchtigkeit besondere Bedeutung zukommt. Sie halten sich offen für unterschiedliche Schwerpunktbildungen in den einzelnen Diskursen und unterschiedliche Zusammensetzungen des jeweiligen Gesamtbildes, in der Erwartung, so auch zu einem besseren Verständnis der Einstellungen zur Gentechnik und ihren Möglichkeiten zu kommen.

3.1.3 Gemeinsames Fragenraster der Projekte

Das Forschungsprojekt thematisiert bioethische Diskurse in einer Reihe unterschiedlicher Kulturen. Es geht davon aus, das abgesehen von der allen bioethischen Einstellungen gemeinsamen Struktur hinsichtlich ihrer Verkoppelung mit Menschenbildern sich in diesen Diskursen wiederkehrende Motive, Themen und Problemlagen finden.

Der Bezug auf diesen Komplex macht die Projekte untereinander kommunizierbar und ermöglicht, daß sie wechselseitig sukzessive von ihrem Fortgang profitieren. So widmen die Projekte dem folgenden Raster von Grundfragen geteilte Aufmerksamkeit:

Diskursteilnehmer

Wie und von wem werden die Probleme der modernen Bioethik diskutiert? Gibt es meinungsbildende Gruppen? Welche Rolle spielen die Politik, religiöse Organisationen, Fachorganisationen und NGOs? Welche Rolle spielt insbesondere die Öffentlichkeit? Wie stellt sich das Verhältnis von "Lebens"- und Geisteswissenschaften in Bezug auf die bioethische Meinungsbildung dar?
Diskursthemen

In welchen medizinischen, technischen, wissenschaftlichen oder sonstigen Bereichen werden bioethische Probleme vorrangig angesiedelt und thematisiert? Gibt es Themen oder Themenhierarchien, die sich von den uns bekannten unterscheiden?
Was wird im nationalen und im internationalen Maßstab als regelungsbedürftig angesehen?
Diskursorientierungen

Wie wird der internationale Bioethik-Diskurs, auch auf der Ebene internationaler Organisationen rezipiert? Welche Rolle und welche orientierende oder normative Kraft werden ihm beigemessen?
Welche Bedeutung wird den einzelnen medizinethischen und philosophischen Traditionen in Hinblick auf die heute aktuellen Fragestellungen zugeschrieben bzw. kommt ihnen empirisch zu? Welcher normative Status wird kulturellen "Werten" zugeschrieben, und von welchen anderen normativen Konzepten werden sie abgegrenzt? In welchem Verhältnis werden sie zum normativen Anspruch einer globalen Makroethik gesehen? Gibt es hierbei erkennbare Veränderungen der Orientierung?
Findet die Berufung auf Traditionen selektiv statt und unter eventueller Unterbietung oder Überbeanspruchung der Traditionen selber? Geben die Rückgriffe auf die Tradition diese stimmig wieder?
Gibt es eine bestimmte Dynamik der Diskussion aufgrund "west-östlicher" Konfliktkonstellationen oder anderer Ursachen?
Werden "weiche" Bereiche der Bioethik, in denen je relative Werte ihren legitimen Platz haben, und "harte" Bereiche, in denen dies nicht gilt, voneinander unterschieden, oder können solche Unterscheidungen getroffen werden?
Diskursinhalte

Welche Rolle spielt das Konzept der "Person" mit unverwechselbarer, einmaliger Identität, der gegenüber ethische Verpflichtungen bestehen und die Träger individueller Rechte ist? Wie wird der Begriff des Menschen bestimmt? Wird der Begriff der "Person" gegebenenfalls vom Begriff des "Menschen" unterschieden? Welche signifikanten Folgen haben die begrifflichen Bestimmungen für praktische Entscheidungen?
Welche Spezifik und welchen Rang haben gemeinschaftsorientierte und individuumsorientierte Ansätze? Wie verhalten sich beide Ansätze zueinander?
Wo und — gegebenenfalls - wie wird Bezug genommen auf das Interesse nachkommender Generationen?
Externe Diskursbedingungen

Wie ausschlaggebend sind die politischen, sozialen, demographischen, ökonomischen und ökologischen Rahmenbedingungen für die bioethischen Diskurse? Ist insbesondere der Faktor "Kultur" überhaupt eine unabhängige oder ausschlaggebende Größe? Wo erscheint er als authentisch, wo nur vorgeschoben? Welche Beharrungskraft hat er gegenüber der Dynamik des technisch-ökonomischen Komplexes, oder kommt er dieser Dynamik sogar entgegen?
Angeleitet durch diese Fragen, die im Fortgang der Forschung gegebenenfalls zu ergänzen oder zu modifizieren sind, sollen die zu untersuchenden Materialien aufgearbeitet und in ihren systematischen Zusammenhängen und Kontexten dargestellt werden. In einem regelmäßigen internen Abgleich zwischen den Projekten wird dabei ermittelt, ob die einzelnen Befunde verallgemeinerbar sind bzw. inwiefern den untersuchten Diskursen "typische" gemeinsame Merkmale eigen sind.

Hiermit wird die Basis gelegt, um in einem weiteren Schritt des Projektes Schlüsse für den Fortgang der interkulturellen bioethischen Diskussion ziehen zu können. Anleitende Fragestellungen dieser Projektphase sind:

Wo liegen die wichtigsten Konfliktlinien in den heute weltweit geführten bioethischen Diskursen, wo liegen Übereinstimmungen, und wo liegen die wechselseitigen Anknüpfungspunkte, um gegebenenfalls zu Übereinstimmungen zu gelangen?
Gibt es Argumente aus anderen kulturellen Kontexten, die die "westliche" bioethische Diskussion entscheidend beeinflussen oder bereichern könnten?
Läßt sich von einem kulturell bedingten Normengefälle und/oder Normierungsgefälle sprechen, und, wenn ja, in welchen Punkten und in welchen Richtungen? Wie hat man gegebenenfalls hiermit umzugehen?
Wie könnte eine "kulturübergreifende Bioethik" im Spannungsfeld zwischen möglichen kulturspezifischen Überzeugungen, theoretischen und praktischen Interessen und universalen ethischen Ansprüchen aussehen, und wie steht es um ihre Chancen?
Das Projekt behandelt somit komplexe Probleme im Schnittpunkt von ethisch-systematischen, empirisch-kulturwissenschaftlichen und medizinisch-naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Eine solche Interdisziplinarität ist für die Formulierung einer "kulturübergreifenden Bioethik" unverzichtbar, sollen sich

die kulturwissenschaftlichen Ansätze nicht auf bloße Komparatistik reduzieren,
die ethisch-systematischen nicht kulturhermeneutisch blind und sachlich uninformiert bleiben und
die naturwissenschaftlich-medizinischen sich nicht an bloßer Machbarkeit orientieren.

3.2. Regionaler Bezug

Das Forschungsprojekt verfolgt seine systematischen Themen in einer besonderen Fokussierung auf bestimmte Regionen bzw. Kulturräume: nämlich auf Ostasien, die buddhistische und die islamische Welt und, als ständigen Bezugspunkt des Vergleichs und Gegenstand einer eigenen Analyse (Projekt "Nutzenkultur versus Normkultur. Zu den intrakulturellen Differenzen in der westlichen Bioethik", den "Westen". Das Projekt will hiermit zunächst ausgewiesene Schwerpunkte setzen, um eventuell später Ausweitungen vornehmen zu können.

Einen solchen Schwerpunkt bildet mit Arbeiten zu China (Projekt: "Menschenbilder in der aktuellen bioethischen Diskussion in China" ), Japan (Projekt: "Bioethische Konflikte und das Bild des Menschen in Japan: Eine Untersuchung des intellektuellen Diskurses, der institutionellen Regelfindung und der öffentlichen Meinungsbildung sowie ihres Zusammenwirkens" und Südkorea (Projekt: "Bioethische Diskurse in Südkorea" die Region Ostasien. Hier vollzieht sich seit einiger Zeit eine besonders dynamische Entwicklung der Biotechnologie und der biotechnologisch gestützten Medizin. "Biotechnology has achieved a high priority status in the whole region which has become a strong contender to the development of biotechnology in North America and Europe." (Brauer 1995, Introduction. S. a. Schmid u.a. 1995, Swinbanks 1998, Döring 2000, Triendl 2000) Ostasiatische Länder sind am Humangenomprojekt beteiligt und intensivieren die Forschung.

Diese Entwicklungen haben zu einer bemerkenswerten bioethischen Diskussion in Ostasien beigetragen, die auch länderübergreifend geführt wird, vor allem über die 1995 gegründete "East Asian Association for Bioethics" EAAB und die 1997 aus ihr hervorgegangene "Asian Bioethics Association" ABA. Wichtigstes Forum ist das 1995 an die Stelle des älteren Eubios Ethics Institute Newsletter getretene Eubios Journal for Asian and International Bioethics (EJAIB) des Eubios Ethics Institute in Christchurch und Tsukuba, die offizielle Zeitschrift der ABA und des "International Union of Biological Sciences (IUBS) Bioethics Program". Gut dokumentiert sind auch bedeutenden Konferenzen in Japan, China und Korea (Bernard u.a. 1988, Fujiki und Macer 1992, 1994 und 1998, Lam 1998, Nihon University 2000, Döring 2001a, Citizen Panel Report 1999).

Die betreffenden, mit großem Selbstbewußtsein auftretenden asiatischen Länder greifen die westlichen Diskussionen auf und orientieren sich über weite Strecken an ihnen. Sie sehen sich häufig aber auch in der Nachfolge alter, spezifischer Werte bzw. Wertesysteme, die sich von denen des "Westens" unterscheiden sollen. Hierbei wird u.a. — in einer modernisierungstheoretisch interessanten Revision Max Webers — die Auffassung vertreten, daß Ostasien auf gentechnischem Gebiet sogar über das größere Entwicklungspotential verfüge, da sich hier - konkret in der konfuzianischen Tradition - der Mensch nicht mit Bedenken gegenüber Eingriffen in eine göttliche Schöpfung herumzuschlagen habe, sondern selbst "Gott spielen" dürfe (Li Ruiquan [Lee Shui-chuen] 1999, 130ff.). Neben der Reklamierung einer eigenen "asiatischen" Rolle gibt es zwischen den ostasiatischen Ländern aber auch eine interne Konkurrenz um "Identität" und signifikante Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und Traditionen. So verfügt etwa Südkorea über ein starkes christliches Element.

Die Diskussion in Ostasien lehnt sich somit teils an die westliche an, grenzt sich aber auch teils von ihr ab und greift gegen sie auf eigene Traditionen zurück. Hierbei spielen Argumente, wie sie aus der "Asian values"-Debatte der 90er Jahre bekannt sind (Roetz 2001), eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die betreffenden Stellungnahmen aber nur als Ausdruck eines ideologischen "Asianismus" zu betrachten, hieße zu übersehen, daß sie entscheidend von den offenbaren Defiziten und Unklarheiten der im Westen vertretenen Bioethik bzw. Bioethiken leben — etwa dann, wenn sowohl zwischen den westlichen Ländern wie innerhalb ihrer eine verwirrende Widersprüchlichkeit im Umgang mit menschlichen Embryonen registriert wird oder mit Erstaunen die bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts hineinreichende westliche Geschichte der eugenischen Zwangssterilisation (Weingart, Kroll und Bayertz 1992, Kühl 1997) zur Kenntnis genommen wird (Döring 1998). Der Blick nach "außen" zeigt also nicht nur mögliche neue Argumente, sondern erinnert auch an die wunden Punkte des Bekannten.

Sehr ähnliche Beobachtungen lassen sich in anderen asiatischen Regionen und Kulturen machen. Wichtig ist neben Ostasien die Region Süd- und Südostasien mit einer Reihe wirtschaftlich aufstrebender Staaten, die von sehr verschiedenen Traditionen beeinflußt sind. Zu diesen Traditionen gehören vorrangig die des Buddhismus. Die aktuellen einschlägigen Entwicklungen in der buddhistischen Ethik sind Gegenstand von Projekt 4. Der Buddhismus, der auch für die genannten ostasiatischen Länder von Bedeutung ist, liefert im Vergleich zu den anderen im Projekt untersuchten Ethiken äußerst interessante und herausfordernde alternative ethische Paradigma. So lehnen buddhistische Ethiker beispielsweise die Organtransplantation als unethisch ab, sehen aber kaum ethische Probleme hinsichtlich der Technik des Klonens.

Von starkem Einfluß auf die asiatischen Gesellschaften ist ferner der Islam, der Gegenstand des Projekts: "Bioethische Fragen im Kontext des islamischen Rechts und seiner Rezeption durch Angehörige des medizinischen Standes" ist und auch in Projekt "Gesundheitsmündigkeit, kulturübergreifend. Medizinethische und kulturgeschichtliche Wurzeln und aktuelle Herausforderungen" thematisiert wird. Der Islam ist mit ca. 1 Milliarde Anhängern eine der großen Weltreligionen und kann auf eine reiche medizinethische Tradition zurückblicken. Eine Gemeinsamkeit mit Ostasien — und damit eine gute Vergleichsbasis — ergibt sich aus der (partiellen) Frontstellung zum "Westen". Der Islam ist auch deshalb von besonderer Bedeutung, weil in Deutschland zahlreiche Muslime leben, die das hiesige medizinische System in Anspruch nehmen. Das Forschungsprojekt thematisiert die gegenwärtig im Islam entwickelte biomedizinische Ethik (Projekt "Bioethische Fragen im Kontext des islamischen Rechts und seiner Rezeption durch Angehörige des medizinischen Standes" zunächst mit Blick auf die arabischen Länder, um sich dann auch dem indischen und südostasiatischen Islam zuzuwenden.

Bei einer möglichen künftigen regionalen Ausweitung des Projektes ist vor allem an eine Ergänzung um Afrika (inzwischen mit Kamerun und Südafrika mit zwei Sitzen im Board of Directors der "International Association for Bioethics" IAB vertreten) Lateinamerika, Osteuropa und die jüdische Bioethik gedacht. Es ist zu erwarten, daß die bis dahin vorliegenden Ergebnisse und Erfahrungen, vor allem hinsichtlich der Erarbeitung systematischer Fragestellungen und einer Klärung des bioethischen Kulturbegriffs, auch für andere regionale Kontexte signifikant sind und auf sie übertragen werden können.



4. Die Einzelprojekte des Forschungsverbunds "Kulturübergreifende Bioethik": Übersicht und Kurzbeschreibung

5.1. Systematische Übersicht (Projekte 2002-2007)

A. Projekte mit regionalem Kulturbezug:

"Menschenbilder in der aktuellen bioethischen Diskussion in China"

(Prof. Dr. phil. Heiner Roetz, Geschichte und Philosophie Chinas, Ruhr-Universität Bochum)

"Bioethische Konflikte und das Bild des Menschen in Japan: Eine Untersuchung des intellektuellen Diskurses, der institutionellen Regelfindung und der öffentlichen Meinungsbildung sowie ihres Zusammenwirkens"

(Prof. Dr. phil. Dr. h. c. Josef Kreiner, Japanologie, Universität Bonn,

Prof. Dr. phil. Wolfgang Marx, Philosophie, Universität Bonn)


"Bioethische Diskurse in Südkorea"

(Prof. Dr. phil. Marion Eggert, Sprache und Kultur Koreas, Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. phil. Christofer Frey, Ev. Theologie, Ruhr-Universität Bochum)


"Bioethische Fragen im Kontext des islamischen Rechts und seiner Rezeption durch Angehörige des medizinischen Standes"

(Prof. Dr. phil. Gerhard Endreß, Arabistik/Islamwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum)



B. Projekt mit kulturenübergreifender Sachthematik

"Das Konzept der informierten Zustimmung (Informed Consent) und seine Konkretisierung in der internationalen Bioethik"

(Prof. Dr. med. Claudia Wiesemann, Ethik und Geschichte der Medizin, Universität Göttingen, PD Dr. med. Dr. phil. Nikola Biller-Andorno, Lehrstuhl für Biomedizinische Ethik, Ethik-Zentrum, Universität Zürich)





Assoziiertes Projekt

"Wertfindung und Wertumsetzung im interkulturellen Vergleich am Beispiel der Reaktion auf HIV/AIDS in Deutschland/USA und in China"

(Prof. Dr. phil. Dr. med. habil. Paul Ulrich Unschuld, Geschichte der Medizin, Universität München)


KBE-Projekte 2002-2005





4.2. Kurzbeschreibungen aller Projekte

Menschenbilder in der aktuellen bioethischen Diskussion in China (H. Roetz, Mitarbeiter: Dr. des. Ole Döring)

Aufgrund seines Bevölkerungsreichtums, seiner boomenden Industrien, seiner im internationalen Vergleich stets wichtiger werdenden Forschung, seiner starken Präsenz in internationalen Gremien, seines Anspruch auf einen eigenen, vom "Westen" unterschiedenen Weg und seiner entsprechenden Sprachrohrfunktion für viele "nicht-westliche" Länder kommt China für das Thema einer kulturübergreifenden Bioethik eine Schlüsselrolle zu.

Das Projekt widmet sich dem Menschenbild bzw. den unterschiedlichen Menschenbildern in der zeitgenössischen bioethischen Diskussion in China — vor allem in der Volksrepublik, aber auch in Taiwan und Hongkong —, die für die konkrete Ausrichtung der Bioethik in Theorie und Praxis grundlegend bzw. kennzeichnend sind, und untersucht ihren Niederschlag vor allem in spezifischen Anwendungsfeldern, vor allem in der Reproduktionsmedizin.


Bioethische Konflikte und das Bild des Menschen in Japan: Eine Untersuchung des intellektuellen Diskurses, der institutionellen Regelfindung und der öffentlichen Meinungsbildung sowie ihres Zusammenwirkens (J. Kreiner, W. Marx, R. Horres, H. D. Ölschleger, Mitarbeiter: Dr. Christian Steineck)


Japan-Projekt weist als einziges asiatisches Land einen gleichen Modernisierungsstand auf wie die nordatlantischen Industrieländer. Dies gilt auch für die Hochtechnologien, die besonderer Diskussion auf institutioneller wie gesellschaftlicher Ebene bedürfen. Für eine kulturübergreifende Bioethik ist Japan deshalb sowohl als Vergleichsgegenstand wie auch als Dialogpartner von großer Bedeutung.

Das Projekt untersucht in je einer philosophischen, politologischen und soziologischen Teilstudie a) die Menschenbilder, die in den bioethischen Debatten in Japan eine normative Funktion erfüllen und die ethischen Argumentationen auf den Ebenen intellektueller Diskurse, b) die institutionelle und politische Regelfindung in Fragen der modernen Biotechnologie und c) die bioethisch relevanten gesellschaftlichen Wertorientierungen. Spezielles Gewicht wird dabei auf die kritische Untersuchung von Entwürfen gelegt, die mit dem Anspruch einer eigenen, spezifisch japanischen Wertorientierung auftreten.


Bioethische Diskurse in Südkorea (M. Eggert, Ch. Frey, Mitarbeiter: Dr. Phillan Joung, Joon Huh M. A.)


Südkorea zählt wirtschaftlich und politisch zu den wichtigsten Ländern Asiens. Es hat einen entwicklungstheoretisch interessanten, trotz seiner Problematik oft als modellhaft angesehenen Weg in die industrielle Moderne genommen und verfolgt derzeit ambitionierte und weit gediehene Programme im Bereich der Gentechnologie. Die koreanische Gesellschaft ist ferner ein Schmelztiegel, in dem sich das Aufeinandertreffen der verschiedensten Kulturen in seinen Auswirkungen auf die Bioethik exemplarisch verfolgen läßt.

Das Forschungsvorhaben unternimmt zunächst eine Aufarbeitung der aktuellen bioethischen Diskurse in Südkorea vor dem Hintergrund der praktisch-technischen Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen der Identität und Integrität menschlichen Lebens vor allem im Problemfeld der Gentechnologie, aber auch in den Problemfeldern Schwangerschaftsabbruch, Euthanasie und Hirntod. Untersucht werden die Entwicklungstendenzen, die Argumentationsmuster und das normative Grundvokabular der öffentlichen, christlich-kirchlichen, politischen und fachinternen Diskurse.

Da im Falle Koreas die traditionellen Medizinethiken und die noch heute in Rechnung zu stellenden traditionellen Menschenbilder so gut wie nicht aufgearbeitet sind, sind auch sie Gegenstand des Projekts.


Buddhistische Bioethik: Grundlagen und aktuelle Positionen (K. Klaus, Mitarbeiter: Dr. Jens Schlieter)


Die Lehren und ethischen Paradigmen des Buddhismus sind für den asiatischen Raum von zentraler Bedeutung. Kern des Projekts ist die Darstellung und Analyse der im zeitgenössischen Buddhismus geführten bioethischen Diskussionen, vor allem in der Theravâda- und der Mahâyâna-Tradition. Ein besonderes Interesse gilt dabei den Punkten (z. B. Klonen und Organspende), an denen die buddhistische Tradition zu anderen Begründungen und Bewertungen als der "Westen" kommt.


Das Projekt untersucht ferner die anthropologischen und philosophischen Fundamente der ermittelten bioethischen Positionen. Leitfrage wird dabei sein, welchen Stellenwert die Lehren von Karma und Wiedergeburt, die Vorstellung der Person und die Maxime des "Nicht-Verletzens" in den gegenwärtigen Diskussionen haben.

Bioethische Fragen im Kontext des islamischen Rechts und seiner Rezeption durch Angehörige des medizinischen Standes (G. Endreß, Mitarbeiter: Dr. Thomas Eich)

Das Projekt widmet sich der gegenwärtigen innerislamischen Diskussion, in der bioethische Fragen einen breiten Raum einnehmen. Die Relevanz dieser Diskussion für eine interkulturelle Untersuchung zur Bioethik ist angesichts des hohen Anteils islamisch geprägter Gesellschaften an der Weltbevölkerung offenkundig.

Das Projekt untersucht den Themenkomplex im Hinblick auf Paradigmen in der Beziehung zwischen der islamischen Jurisprudenz und ihren Vertretern auf der einen Seite sowie Angehörigen des medizinischen Standes auf der anderen Seite. Dabei soll neben der Herausarbeitung bioethisch relevanter Stellungnahmen und ihnen zugrundeliegender Prinzipien im islamischen Kontext die Rolle und das Ausmaß der normativen Funktion des islamischen Rechts für die Lösung eines zeitgenössischen Problemkomplexes aufgezeigt werden.

Nutzenkultur versus Normkultur. Zu den intrakulturellen Differenzen in der westlichen Bioethik (W. Schweidler, Mitarbeiter: Dr. Henrik Lesaar)

Das Projekt untersucht einen strukturellen Grundkonflikt in der europäischen Bioethik zwischen einer rigoristischen Ethik des absoluten Schutzes der Menschenwürde und der Unantastbarkeit jeden menschlichen Lebens auf der einen Seite und einer utilitaristischen Ethik der Steigerung und Sicherung der Lebensqualität einer möglichst großen Anzahl von Menschen unter Inkaufnahme der Relativierung der Rechte anderer menschlicher Wesen auf der anderen. Es geht den Auswirkungen des Konflikts auf die aktuelle Gesetzgebung und seinen Hintergründen in den unterschiedlichen Rechtstraditionen der europäischen Geistesgeschichte nach.

Das Projekt macht hiermit darauf aufmerksam, daß kulturelle Differenz als Ursache ethischer Konflikte nicht nur als ein Problem des Gegensatzes zwischen "dem Westen" und anderen Zivilisationen angegangen werden kann. Es arbeitet die innerkulturellen Divergenzen heraus, die verschiedenen Traditionen und geschichtlichen Hintergründen "unseres" ethischen Bewußtseins entspringen und die innerhalb des Ringens um die Bewältigung des biomedizinischen Fortschritts zu Spannungen, Inkonsistenzen und dilatorischen Kompromissen führen.

Das Konzept der informierten Zustimmung (informed consent) und seine Konkretisierung in der internationalen Bioethik (C. Wiesemann, N. Biller-Andorno, Mitarbeiter: Florian Braune M. A.)

Die "informierte Zustimmung" (informed consent) als Voraussetzung medizinischer Interventionen zu therapeutischen oder Forschungszwecken ist ein in internationalen Deklarationen anerkanntes Schlüsselkonzept der bioethischen Praxis. Es handelt sich dabei jedoch um ein allgemeines, unterbestimmtes Prinzip, das einer Konkretisierung bedarf, die in Abhängigkeit vom jeweiligen soziokulturellen Kontext vorgenommen wird. Diese Ausgestaltungen, die entweder mehr die individuelle (individual informed consent) oder die gemeinschaftliche (community consent) Zustimmung betonen, fallen in der europäisch-nordamerikanischen ("westlichen" Bioethik häufig anders aus als etwa in der chinesischen.

Projekt untersucht das konkrete Verständnis von informed consent in einer Reihe ostasiatischer (China, Korea, Taiwan) und westlicher (Deutschland, England, Frankreich, USA) Gesellschaften und seine genaue Rolle in normativen Texten internationaler Organisationen wie WHO und UNESCO.

Gesundheitsmündigkeit, kulturübergreifend. Medizinethische und kulturgeschichtliche Wurzeln und aktuelle Herausforderungen (H. M. Sass, Mitarbeiter: Dr. med. Dr. phil. Ilhan Ilkilic)

Das Projekt erschließt Konzepte zur Gesundheitsmündigkeit von Laien (health literacy) anhand von Regelwerken und Anweisungen zu Gesundheitspflege, Ernährung, Beruf und Lebenswandel und Krankheitsvermeidung aus einschlägigen Werken der historischen und gegenwärtigen Medizinliteratur Chinas, des Nahen Ostens und Europas.

Das Projekt nähert sich der Frage der Kulturalität in der Medizin gleichsam "von unten her" aus der Perspektive der Patienten und medizinischen Konsumenten unterschiedlicher Kulturen. Es untersucht die Rolle der Nutzer medizinischer Produkte, um Probleme, Handlungsmotive und Werte in der medizinisch-pharmazeutischen Alltagspraxis besser zu verstehen. Die erarbeiteten Materialien sollen transkulturell zur Verfügung gestellt und in die sich abzeichnenden Diskussionen um Leistungen und Grenzen einer prädiktiven und präventiven Medizin in einer sich globalisierenden Markwirtschaft eingeführt werden.



Assoziiertes Projekt:

Wertfindung und Wertumsetzung im interkulturellen Vergleich am Beispiel der Reaktion auf HIV/AIDS in Deutschland/USA und in China (P. U. Unschuld)

Das Projekt vergleicht die Reaktionen zweier üblicherweise als kulturell stark divergent eingeschätzten Regionen, nämlich Deutschland/USA auf der einen und China auf der anderen Seite, auf eine konkrete medizinische Herausforderung mit weitreichenden ethischen Implikationen — die gemeinsame Bedrohung durch HIV/AIDS. Es untersucht die Dynamik der Wertfindung und der politischen und administrativen Wertumsetzung und eruiert dabei den Anteil der jeweiligen kulturellen, historischen, politischen und ökonomischen Bedingungen. Die Analyse des Verhaltens in einer provozierenden Krisensituation soll Aufschluß geben über die Frage, ob traditionelle Weltanschauungen oder aber die Zwänge der jeweiligen politischen, gesellschaftlich-strukturellen und schließlich ökonomischen Situation maßgebend sind, und zugleich die realistischen Chancen zukünftiger Konvergenzen in der Bioethik beleuchten.



5. Interdisziplinarität des Forschererbands

Das Forschungsprojekt ist nur in einer breiten Interdisziplinarität durchführbar. Es erfordert insbesondere drei Gruppen von Kompetenzen:

Kompetenzen kultur- und regionalwissenschaftlicher Art unter Einschluß der Kenntnis der jeweiligen Sprachen
Kompetenzen (bio)ethisch-systematischer Art, und
Kompetenzen medizinisch-naturwissenschaftlicher Art
Die Betreuer/innen und Mitarbeiter/innen der Einzelprojekte vertreten entsprechend ein weites Spektrum von Fachrichtungen. Vertreten sind die Fächer Philosophie, Theologie, Sinologie, Japanologie, Koreanistik, Indologie, Arabistik und Islamwissenschaft, Medizinethik, Medizingeschichte und Medizin.

Die Mehrzahl der Projekte des Forschungsverbunds sind an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) angesiedelt. Hier gibt es bereits bedeutende biomedizinische Initiativen, die ein günstiges Umfeld schaffen:

das von Prof. Dr. Hans-Martin Sass (Antragsteller "Gesundheitsmündigkeit, kulturübergreifend. Medizinethische und kulturgeschichtliche Wurzeln und aktuelle Herausforderungen" ) mit begründete "Zentrum für Medizinische Ethik", dessen Reihe "Medizinethische Materialien" für Publikationen des Forschungsverbunds zur Verfügung steht
den interdisziplinären "Arbeitskreis medizinische Ethik", eine zentrale Einrichtung der RUB unter der Geschäftsführung von Prof. Sass, sowie
das von Prof. Dr. Rolf Heumann (Neurobiochemie) 1998 ins Leben gerufene interdisziplinäre Vortrags- und Diskussionsforum "RUBio-Ethik".
Weitere Projekte des Forschungsverbunds werden an den Universitäten Bonn und Göttingen durchgeführt.

Als Fachberater des Forschungsverbunds stehen u. a. klinische Mediziner der RUB zur Verfügung, die sich seit längerem mit Fragen der Medizinethik beschäftigen und Mitglieder des "Zentrums für Medizinische Ethik" sind (Prof. Dr. med. Herbert Neumann, PD Dr. med. Johann Spittler, Prof. Dr. med. Michael Zenz). Der Forschungsverbund steht überdies in intensivem Kontakt mit einer Vielzahl ausländischer Bioethiker und Naturwissenschaftler.







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Nie, J.-B., 2000, The plurality of Chinese and American medical moralities: toward an interpretative cross-cultural bioethics. Kennedy Institute of Ethics Journal 10 (3) S. 239-260

Nihon University, 2000, Proceedings of the Second Asian Bioethics Seminar,\Global Bioethics from Asian Perspectives\, 24-25 November, Nihon University, 1999, University Research Center, Nihon University, Tokyo

Payer, Lynn, 1996, Medicine and Culture , New York: Owl Books

Paul, Gregor, Göller, Thomas, Lenk, Hans

#301   ewiger faz mahdiHomepage03.10.2007 - 16:53
Droht uns der ewige mahdi (vgl. Faz, Bericht über den Orientalistenkongress 2.3.Oktober2007 www.buntnessel.de/fazmahdi.htm
www.buntnessel.de/czechbioeule.htm

Gruß Buntnessel-Bioeule-Echterehrenpreis!

#300   2006 stürzte der computer am tag vor der wiedervereinigung abHomepage03.10.2007 - 13:09
Lycos

INTERKULTURELL
Der Preis für die deutsche Wiedervereinigung: ... Was sah Paraneua-Bioeule vor einigen Wochen im Fernsehen zum Thema "kinderreiche ...
http://www.bioeule.de/wowmiau.htm | Link speichern | Zu meinen Links
Gästebuch
Gästebuch. Home. eMail. Kontaktformular. Gästebuch. index3. index4 ... default (bitte übertrage in das Feld) Kostenlose Homepage erstellen bei Beepworld ...
http://www.beepworld.de/members/mor ... | Link speichern | Zu meinen Links
www
... der Abiturienten im Fach Religionslehre fürs Abitur verschob Bioeule in ... der einen ähnlichen Vorschlag anbrachte, schlage ich hiermit ...
http://www.buntnessel.de/ismail11.h ... | Link speichern | Zu meinen Links
INTERKULTURELL
Der Preis für die deutsche Wiedervereinigung: ... Was sah Paraneua-Bioeule vor einigen Wochen im Fernsehen zum Thema "kinderreiche ...
http://www.paraneua.de/wow.htm | Link speichern | Zu meinen Links
brennessel gegen weissblütigkeit
vor solchen Naturkräften die Horden der Mongolen sich glaubten verloren! ... Bevor der Computer am Tag der Wiedervereinigung ...
http://www.brennesselaktuell.de.vu/ | Link speichern | Zu meinen Links
NEWS INTERKULTURELL
Noch vor der Zeit dringt er auf freyere Zweige hervor. ... Was sah Paraneua-Bioeule vor einigen Wochen im Fernsehen zum Thema "kinderreiche ...
http://www.bioeule2002.de/christus2 ... | Link speichern | Zu meinen Links
www
http://www.bioeule-aktuell.de.vu/ u.a.m., zum Teil am Tag der Wiedervereinigung gelöscht? ... htm als das vor allem ...
http://www.echterehrenpreis.de/gilt ... |

und ausserdem (kein \dns\-error www.bioeule2002.de/indexjohannikeindnserror.htm

#299   www.bioeule2002.de/paracelsus23.htmHomepage02.10.2007 - 09:48
www.bioeule2002.de/paracelsus23.htm

#298   paracelsus copyleft?Homepage02.10.2007 - 09:31
Philippus Aureolus Theophrastus Paracelsus (1493 - 1541)

Gott

Inhaltsverzeichnis
Das Wesen Christi
Der Leib Christi (die Sakramente)
Die Weisheit Christi

Das Wesen Christi
a) Christus als Lebensquell. Wer will leben seliglich auf Erden, der muß sein Lehr, Regiment und Ordnung auf den Eckstein Christum setzen, derselbig ist alles. M 84 f.

b) Christus als offenbarer und verleiblichter Gott. Gott hat kein Ohren, die Person aber des Sohns hat‘s. Darum so man Gott erweckt hat, und sein Ohren aufzutun ermahnt und erbeten wird, so ist die Person Christi da, der die Ohren zu hören zusteht. — Aus der Ursach ist Gott natürlich worden, und doch aber nit ein Geschöpf seiner Natur. Daß er natürlich ist, ist also: Er ist natürlich worden ein Mensch. Darum sind wir aus ihm zum andern Mal geschaffen, auf daß wir wieder zum Ewigen an den Tod kommen. — Der den Sohn sieht, der sieht auch den Vater, zwo Personen in dem, daß der Sohn ist Mensch worden, ein Person aber nach der Gottheit. Der Vater hat weder Blut noch Fleisch, darum besitzt er kein Statt der Person er ist im Sohn, der Sohn in ihm, auf einem Stuhl, nit auf zweien, in einer Person anzusehen, nit zu zweien. Darum ist kein Seite da, noch Teilung der Hände, sondern im Centro, im Punkten, ein einigs, nicht geteilt. Th IV,142. — M 136f..— Th V,127 f.

c) Der gegenwärtige Christus. Ob wir gleich die Person Christi nit haben, so haben wir doch seine Kraft und Tugend bei uns. Allein daß wir uns ein fruchtbare Erden sind, damit daß die Wirkung in uns gehe! Serm. de miraculis inf. 344b

d) Christi Werk. Christus hat uns erlöset von menschlichen Ordnungen und gar in die göttlichen Gesatz geführet. De thoro legit. 553a

e) Christus als Arzt. Also ist Christus der erst Arzet und der oberste, der es umsonst tut. Serm. de miraculis inf. 341a

f) Unendliche Genugtuung. So groß ist die Barmherzigkeit Gottes, daß. . . auch möglich der Barmherzigkeit Gottes ist, die Teufel zu erledigen, welches aber nit geschieht. Denn Ursach, die Barmherzigkeit ist im Sohn, der Will im Vater; den Willen hat der Vater behalten, auf daß der Sohn nit zuviel seinen Feinden barmherzig wäre. Darum zieht der Vater die zum Sohn, die er will erhalten haben, und der Sohn macht niemand selig, sein Vater hab ihn denn zu ihm gezogen... Denn die unermeßlich Gute und Barmherzigkeit Gottes, denn sein Leiden ist so überaus groß: so nicht ein Einred behalten wär bei Gott dem Vater, daß alles erlöst würde, niemand ausgenommen, Teufel und Geist[er], Mörder und Ketzer, Schänder und Verächter Christi. Th V,93 f.

g) Der präexistente Christus als Erlöser im Alten Bunde. Darum David sagt: ... Wär er geborn, so bäte ich ihn jetzt; so er aber noch nit geborn ist, so bitt ich jetzt und komm zuvor, [auf] daß, so er geborn wird, [er] diese meine Bitte (die er jetzt auch hört, als wohl als auf der Erden, so er geboren wird sein), daß er mein Hoffnung, so ich in ihn hab, annehmen wolle und mich erlösen. Das ist vorgearbeitet und die Tauf empfangen vor ihrer Zeit. Das sind die alten Christen, die ersten Christen: David und die heiligen Altväter. ThV,200f.

Der Leib Christi (die Sakramente)
a) Die Taufe als Grundlage des neuen Menschen. Darum sind zwei Fleisch: von Adam, das ist nichts wert; von dem Heiligen Geist, das macht lebendig Fleisch, denn er inkarniert von oben herab, darum kommet sein Inkarnation durch uns wieder gen Himmel. Also wisset nun, daß der lauf anstatt der Jungfrauen da ist, und im lauf werden wir inkarniert vom Heiligen Geist ... Der wird auch dann sein bei uns und uns inkarniern in die neue Geburt, in welcher ist das Leben und nit der Tod. Und so wir in dieser Geburt nit werden geboren, so sind wir Kinder des Tods und nit des Lebens. — Also daß der erste Anfang eines jeglichen Christen sein soll, mit dem lauf anzufangen, ... und das von wegen der Inkarnation, so vom Heiligen Geist im Tauf geschaffen wird, welche den Leib gibt der Auferstehung. XII,309. — XII,310

b) Die Taufe als das wahre Amt des Menschen. Welcher getauft ist, der ist geweihet. Und die Weih allein, sonst kein Weih mehr! — Der Tauf ist das Amt des Menschen und die Gewalt des Menschen, die er hat zu reden von Christo im Neuen Testament. Spätere Entwürfe Mt. 31b

c) Einmaligkeit und Wirksamkeit der Taufe. Der Tauf bleibt gerecht mit uns in Tod. . .; der kann nit erneuert werden noch verändert, sondern er bleibt in seiner Kraft, soviel demselbigen Wasser Kraft geben ist. Und dieselbige Kraft soll nimmer erneuert werden, dann Ursach da folgt hernach der lauf des Heiligen Geists, so wir aus dem kindlichen Verstand kommen in die jährlichen Zeiten. Derselbig soll taufen, und nit das Wasser ... der kommt nit in kindlichen Tagen, sondern in gewachsnen Tagen. Th VI,17

d) Die geistige Speise des Leibes Christi. Das ist der best Weizen, Christus; das ist der best Honig, sein Blut... In dem müssen wir gespeist werden und in keinem andern. Wie der Weizen unser Leib ist, also ist der Weizen der Leib Christi, ... und er speiset in uns als ein neu Geschöpf. Die Speis er selbst ist. Denn Adams Limbus [irdische Leiblichkeit] ist tot in Christo; sein Speis, so aus seinem Limbo gebt, ist auch tot. Lebendig ist Christus, der Limbus auch. . . er will, daß wir aus ihm gar sind und sein Speis essen, das ist ihn selbst und nichts tötlichs. Th VI, 119

e) Das geistige Essen und Trinken von Fleisch und Blut. Die mit mir essen auf Erden mein Mahl, mein Fleisch, und trinken mein Blut, dieselbigen werd ich auferwecken, dieselbigen werden mit mir auch essen im Reich meines Vaters. Das ist die Auferstehung, daß wir von dem irdischen Wesen und Unflat kommen, und kommen in ein neu Geburt, die aus Gott sei, nit vom Menschen. — Also essen wir den neuen Leib, den wir nit sehen, und wähnen, wir essen im Samen und dem tötliche Leib; und neben dem wird auch gespeist der himmelisch Leib. . . Wir sehen den irdischen Leib für ein Speis, und das Himmelisch ist darin, und ißt‘s, und wir sehen‘s nit. Wächst die Rosen von dem Tau und Regen, so wächst unser ander Kreatur auch von diesem Tau, der da liegt. Denn mehr ist ein Mensch denn ein Ros, und die Natur hat viel in ihr. . . Noch aber die ander Kreatur hat niemand in der Philosophia ergründ‘t, wer es wäre, ... und ist doch nit irdisch, sondern vom Himmel herab. M 303. —M 309
Aus: Paracelsus, Vom Licht der Natur und des Geistes. Eine Auswahl aus dem Gesamtwerk Unter Mitarbeit von Karl-Heinz Weimann, herausgegeben und eingeleitet von Kurt Goldammer
Reclams Universalbibliothek Nr. 8448 (S.182-187) © 1960 Philipp Reclam jun., Stuttgart Veröffentlichung auf Philos-Website mit freundlicher Erlaubnis des Reclam Verlages

Die Weisheit Christi
Besser ist die Weisheit Christi, als alle Weisheit der Natur. Ich muss auch das bekennen, dass ein Prophet besser redet und in einer Stund mehr Wahrheit als alle Astronomi, und ein Apostel besser ist in der Wahrheit als alle Magi. Denn was kann der Schule widerstehen, die mit feurigen Zungen redet. Christus hat die ewige Weisheit in die Welt gebracht; darum ist es billig, die mindere zu verlassen und der besseren anzuhangen; und das muss ich auch bejahen, dass die untere Weisheit einmal der besseren weichen wird; darum: besser ist die Weisheit Christi als die der Natur, besser auch ein Prophet, als ein Astronomus und ein Medikus; besser aus Gott geweissagt, denn aus der Astronomei; besser aus Gott arzneien, denn aus den Kräutern. Durch die Propheten wird geredet, das nit fehlet; durch die Apostel werden die Kranken gesund gemacht, das auch nit fehlet. Drum ob schon die Astronomei mit ihrem Licht unter Christo verlassen worden ist, wer kann das falsch heißen? Aber weiter muss man doch auch sagen: die Kranken bedürfen eines Arztes, nicht alle jedoch der Apostel; auch die Vorhersagen bedürfen eines Astronomi, nit alle eines Propheten. Es ist vielmehr so ausgeteilt: ein Teil den Propheten, ein teil den Astronomis, weiter ein Teil den Aposteln, ein Teil den Ärzten. So hat jeglicher seinen Grund; drum ist die Astromei uns Christen nit aufgehoben noch verboten, sondern christlich zu gebrauchen erlaubt.

So also erbt an uns das Licht von Gott dem Vater und das Licht von Gott dem Sohn, hie auf Erden wie auch im ewigen Leben. Und kein Teil hindert den andern, der Vater seinen Sohn nit, der Sohn den Vater nit. So kann der Mensch auf beiden Seiten wohl handeln, erfahren und begründet sein.
Mehr rat ich zum Licht des Sohnes als zu dem des Vaters, und doch des Vaters Licht nicht verlassen, denn der Vater ist nicht wider den Sohn, der Sohn auch nicht wider den Vater, - allein, wehe dem, der in dem heiligen Geist sündigt.

So bekenne ich auch, dass der Mensch ein Staub ist, denn er ist aus den Elementen. Was sind die Elemente? Nichts. Was ist dann der Mensch? Auch nichts. Darum ist billig, zu dem zu raten, das nit nichts ist, sondern ist. Jedoch, weil die Wunderwerk Gottes sollen erfahren werden, ist es recht, dass ich mich im Licht der Natur bemühe. Denn es sind Gaben den Propheten gegeben, Gaben den Aposteln, Gaben den Astronomis, - und das alles durch Gott und aus Gott. Also was bestimmt ist in die Hände der Propheten und Apostel, das wird seinen Fortgang haben, auch was in der Astronomei und Arznei bestimmt ist, wird auch seinen Fortgang haben, und alles durch Gott und durch seine Werk, - nicht alles in das Ewige, nit alles in die Natur; ein jegliches, da es hin gehört.
Obwohl Christus und die Propheten über die Natur sind, - dass aber mit ihrem Kommen die Astronomei aufgehoben worden sei, das ist nicht der Fall. Es ist aber eingerissen eine Logik, dieselbe hat verblendet das Licht der Natur und das Licht der Weisheit und hat eingeführt eine fremde Doktrin: das sind diejenigen, die angefangen haben, Christi wegen das Licht des Ewigen und der Natur zu verlöschen, und so wird durch sie verdunkelt die Wahrheit beider Lichter.

Dazu merket aber, dass Christus und die Seinen dem Licht der Natur nichts genommen haben; aber der pharisäische Sauerteig derer, die in den Schulen wandeln, hat der Natur ihre Macht brechen und nehmen wollen, und sie selbst folgen weder Christo noch dem natürlichen Licht. Sie sind die Toten, die die Toten begraben (Lukas 2, 60); das ist, kein Leben ist in ihrem Tun, denn sie lernen in keinem Licht etwas, weder im natürlichen noch im ewigen, und wollen doch beides sein.

So ist das Licht der Natur und auch des heiligen Geistes verlöscht und in ein unansehnlich Wesen gebracht worden. Das könnte vielleicht sein die Sünde in den heiligen Geist, die weder hie noch in jener Welt vergeben werden kann (Matth. 12, 31); das ist das Heulen Rahels (Matth. 2, 18), die niemand geschweigen konnte. Dahin ist es gekommen, dass wenn die Königin des Ostens diesmal käme und suchte die Weisheit Salomos (Könige 10), sie würde keinen finden, der mit ihr Gespräch hielte, - und es ist doch das Licht der Natur und des heiligen Geistes nicht erloschen, sondern noch so gut wie am Pfingsttage. Dass es aber so steht, das macht die Sophisterei, die beide Lichter verboten hat.

Und das ist zu beklagen, käme ein Apostel vom Himmel oder Prophet, es wäre niemand da, der mit ihm reden könnte. Käme Jupiter vom Gestirn herab zu uns, er fände niemand, mit dem er Bekanntschaft machen könnte, so durchaus ist der Grund erloschen. Aber käme der Satan, er fände seinen Leviathan (vergl. Hiob 40, 29), mit dem er spielen könnte. So haben sie ihre eigenen erdichteten Fabeln an die Statt der beiden Lichter gesetzt. Wenn diese Sekte nicht wäre eingerissen, so wäre die Schule der Apostel vortrefflich, in großem Schein, und das Licht der natur vorhanden in großen Künsten und Würden.
S. 237-241
Aus: Paracelsus, Die Geheimnisse. Ein Lesebuch aus seinen Schriften herausgegeben von Will-Erich Peuckert. Erschienen in der Dieterich’schen Verlagsbuchhandlung zu Leipzig

Parac(z)elsus heilte umsonst?
Auch \Copyleft\ wahrscheinlich stünd\ in seiner Gunst!?

Gruß Bioeule-Buntnessel-Echterehrenpreis

#297   default.htmHomepage02.10.2007 - 09:23
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#296   sapperlotte46Homepage02.10.2007 - 05:10
www.buntnessel.de/sapperlotte46.htm

#295   derwischimwindHomepage02.10.2007 - 04:38
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Gruß Buntnessel-Bioeule-Echterehrenpreis-Odermenning!

Haben dies die \Semiotiker\ geschnallt?
Ein Kontrastprogramm zu Antonio Gramsci, das unsereinem besser gefällt!

Gruß Bioeule!

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