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#225   merkdirsfeiHomepage27.06.2007 - 17:42
www.echterehrenpreis.de/merkdirsfei.htm

#224   www.buntnessel.de/okkultegefangenschaftdurchdogmenjesuitismus.htmHomepage26.06.2007 - 01:10
www.buntnessel.de/okkultegefangenschaftdurchdogm enjesuitismus.htm

#223   www.buntnessel.de/index45.htmHomepage22.06.2007 - 12:23
www.buntnessel.de/index45.htm

#222   immerauftrab.htmHomepage21.06.2007 - 11:04
www.bioeule.de/immerauftrab.htm

#221   www.buntnessel.de/goetheunddaschristentum.htmHomepage18.06.2007 - 12:29
www.buntnessel.de/goetheunddaschristentum.htm

#220   ullikummiHomepage16.06.2007 - 12:19
www.buntnessel.de/turanullikummi11.htm
www.buntnessel.de/turanullikummi11.htm

#219   indexxHomepage14.06.2007 - 19:55
www.buntnessel.de/indexx.htm

#218   www.buntnessel.de/ismail22.htmHomepage14.06.2007 - 12:04
www.buntnessel.de/ismail22.htm

#217   www.buntnessel.de/indexisman.htmHomepage14.06.2007 - 11:31
www.buntnessel.de/indexisman.htm

Erster Versuch im Internet geschluckt vom Datenschutzbericht?

Gruß echterehrenpreis.de!

#216   perez arafat 23Homepage14.06.2007 - 10:39
Dies ist der Zwischenspeicher von G o o g l e für http://www.politikforum.de/forum/showthread.php?t=10763 nach dem Stand vom 1. Juni 2007 16:51:04 GMT.
G o o g l es Cache enthält einen Schnappschuss der Webseite, der während des Webdurchgangs aufgenommenen wurde.
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Startseite Diskussion Allgemeine Foren Außenpolitik - Äußere Sicherheit - Aus der Welt Israel-Palästina-Forum Besinnung und Besonnenheit hat Zukunft - Unterstützung für Shimon Perez
Themen-Optionen Besinnung und Besonnenheit hat Zukunft - Unterstützung für Shimon Perez

Peres und Arafat kommen zusammen
Was lange währt...

Das Ziel ist eine Waffenruhe durchzusetzen, um nach vertrauensbildenden Maßnahmen beider Seiten zu einerWiederaufnahme von Friedensverhandlungen zu gelangen. Am Morgen waren drei israelischen Soldaten bei der Explosion in einem Tunnel in unmittelbarer Nähe des israelischen Armeepostens Thermit in der Nähe zur ägyptischen Grenze verletzt worden, einer davon schwer. Aus palästinensischen Sicherheitskreisen hieß es, im Anschluss an die Explosion sei es zu einem Schusswechsel zwischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern gekommen. Dabei seien fünf Palästinenser leicht verletzt worden. In der Vergangenheit waren nach solchen Vorfällen, geplante Treffen abgesagt worden. In den vergangenen Tage hatten die USA jedoch ihren Druck auf den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon noch einmal verstärkt, er solle dem geplanten Treffen zwischen Peres und Arafat endlich zustimmen. Arafat verschob daraufhin seinen Syrien-Besuch in letzter Sekunde. Das gibt ihm Zeit für das Treffen noch vor Beginn des jüdischen Jom-Kippur-Festes heute Abend. Nach Angaben westlicher Diplomaten wird das Gespräch voraussichtlich am Vormittag stattfinden. Unterdessen wird Scharon trotz seiner Verärgerung über die Regierung in London den britischen Außenminister Jack Straw nun doch empfangen. Der Termin ist für Mittwoch angesetzt. Wie aus Jerusalem verlautete, änderte Scharon seine Haltung nach einem Telefongespräch mit dem britischen Premierminister Tony Blair. Die Verärgerung über Straw war von einem Beitrag des Ministers in einer iranischen Zeitung ausgelöst worden, in dem Israel indirekt eine Mitschuld am Terrorismus gegeben wird. Der israelische Kabinettsminister Ephraim Sneh sprach von einer widerwärtigen Äußerung. Arafat reagierte mit seiner überraschenden Absage seines Besuchs in Syrien auf ein Ersuchen aus Damaskus, die Reise zu verschieben. Noch am Vorabend hatte Arafat erklärt, er freue sich auf seine ersten Gespräche in Syrien seit acht Jahren. Zuletzt war Arafat anlässlich der Beisetzung von Präsident Hafis el Assad im Juni 2000 in Damaskus.
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Peres schlägt Räumung von jüdischen Siedlungen vor
Nahost

In einem am Freitag in Israel veröffentlichten Interview sagte er: "Ich glaube, die Landkarte mit den Siedlungen macht vieles schwierig für Israel und hält es davon ab, eine Landkarte der Sicherheit und des Friedens zu entwerfen." Peres Aussagen stehen in scharfem Gegensatz zu den jüngsten Äußerungen von Ministerpräsident Ariel Scharon, der ein vollständiges Ende der Gewalt vor einer Wiederaufnahme von Verhandlungen forderte. "Ich würde Friedensgespräche auch während gewaltsamer Auseinandersetzungen führen, weil man Feuer nicht mit Feuer allein stoppen kann", sagte Peres der Tageszeitung "Maariv". Die Räumung einiger Siedlungen habe zudem nichts damit zu tun, dass man den Palästinensern einen Gefallen tue. "Einige Siedlungen ziehen die Gewalt an und haben keine Zukunft", sagte er der Zeitung. Israel hat die Siedlungen in den seit 1967 besetzten Palästinenser-Gebieten errichtet. Sie sind international nicht anerkannt und waren das Ziel zahlreicher Angriffe bewaffneter Palästinenser seit Beginn des Palästinenser-Aufstandes gegen Israel vor mehr als einem Jahr. Peres gehört der israelischen Arbeitspartei an, die bis Februar den Ministerpräsidenten stellte. Scharon ist Chef der rechts-konservativen Likud-Partei. Trotz der Wahlniederlage der Arbeitspartei haben die beiden eine Regierungskoalition mit kleineren Partnern gebildet. Peres wird an diesem Wochenende auf der spanischen Insel Mallorca Palästinenser-Präsident Jassir Arafat treffen. Sie nehmen beide an einer Wirtschaftskonferenz teil und sitzen am Samstag gemeinsam auf dem Podium eines der Diskussionsforen. Trotz der Kritik vom rechten Flügel der Koalition hat Scharon Peres Reise zugestimmt. Peres sagte, er werde mit Arafat nicht verhandeln, ihn aber sicher treffen.
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Seite 1 von 2 1 2
17.09.01, 12:11
Martix

Wurde gesperrt



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Besinnung und Besonnenheit hat Zukunft - Unterstützung für Shimon Perez


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Dies scheint nun auch von Ariel Scharon , wenn auch mit markigen Worten, wieder gedanklich behandelt und möglich zu werden.

Er muss Shimon Perez ziehen lassen, der das Gepräch mit Arafat wieder aufnehmen will.

Die Gewalt b e i d e r Seiten muss eingestellt werden.

Auch als wichtiges Signal an die Weltgemeinschaft; gerade vor dem Hintergrund der unfassbaren Ereignisse in New York !!

Aufruf an alle Politiker, den Kurs Shimon Perez´zu unterstützen!!!!!


Martix
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17.09.01, 16:23
DanSharon

Registrierter Benutzer

Registriert seit: Jul 2000
Beiträge: 1.186




Shimon Peres


--------------------------------------------------------------------------------

Shimon Peres hat ohne Zweifel die besten Absichten.
Er macht aber einen persoenlichen Fehler die viele Politiker (auch andere nebenbei)in seinem Alter machen (78 Jahre jung)
Er hat eine glorreiche politische Vergangenheit hinter sich mit vielen Erfolgen.
Ein Mensch in seiner Situation taete wohl besser fuer sich und sein Volk wenn er in diesem Alter und nach seinen Leistungen fuer Israel sagen wuerde- JETZT SCHLUSS.
Er wuerde als grosser Staatsmann in die Geschichte Israels eingehen
(wie Begin z.B.) und muesste nicht mit der Moeglichkeit eines grossen Miserfolges und moeglichen Debakel am Ende seiner Kariere rechnen.
Peres hat heute seinen Einfluss in SEINER Partei zu einem grossen Teil eingebuesst. In der jetzigen Frage (Treffen mit Arafat) haben sich 2 fuehrende Minister SEINER Partei gegen ihn geaeussert.
In den letzten (sehr problematischen ) Wahlen zum Generalsekretaer der Arbeiterpartei hat er sich im Hintergrund gehalten, weil ihn niemand als Kandidaten vorgeschlagen hat.
Zur Sache selbst.
Arafat hat schon des oefteren Waffenruhe angekuendigt- (in Englisher Sprache)- in Arabischer hat er das Gegenteil behauptet.
Arik Sharon meint es ernst- Peres doch eine Chance zu geben (die persoenlichen Beziehungen zwischen Peres und Sharon sind sehr gut)
er will nur dass Arafat DEN BEWEIS ERBRINGT dass wirklich 48 Stunden Waffenruhe seitens der Palaestinenser EINHALTEN wird.
Dazu muesste er (Arafat) wohl verkuenden (nur z.B.) Von morgen frueh
7.00 wird von unserer Seite nicht mehr geschossen.
Das ist aber bisher noch nicht geschehen.
Dan Sharon


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25.09.01, 07:19
meyer müller

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Registriert seit: Jan 2001
Beiträge: 373




Zitat:
Original geschrieben von Martix
Dies scheint nun auch von Ariel Scharon , wenn auch mit markigen Worten, wieder gedanklich behandelt und möglich zu werden.

Er muss Shimon Perez ziehen lassen, der das Gepräch mit Arafat wieder aufnehmen will.

Die Gewalt b e i d e r Seiten muss eingestellt werden.

Auch als wichtiges Signal an die Weltgemeinschaft; gerade vor dem Hintergrund der unfassbaren Ereignisse in New York !!

Aufruf an alle Politiker, den Kurs Shimon Perez´zu unterstützen!!!!!

Volle Zustimmung !!!
__________________
"Aber staatlicher Terror hat vor allem eine Auswirkung: Er erzeugt Gegengewalt." - Nelson Mandela, Verteidigungsrede vor Gericht 1962


meyer müller
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26.09.01, 08:57
News

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Beiträge: 3.811




Peres und Arafat kommen zusammen


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Was lange währt...

Die Bombenexplosion im südlichen Gaza kann das für heute geplante Treffen von Palästinenserpräsident Jassir Arafat mit dem israelischen Außenminister Schimon Peres offenbar nicht gefährden. Laut Informationen des n-tv Korrespondenten Ulrich Sahm, wurde im Vorfeld des Treffens ein Waffenstillstandsabkommen ausgehandelt, dass dem sogenannten Tenet-Plan aus dem Juni sehr ähnlich ist.

Das Ziel ist eine Waffenruhe durchzusetzen, um nach vertrauensbildenden Maßnahmen beider Seiten zu einerWiederaufnahme von Friedensverhandlungen zu gelangen.

Am Morgen waren drei israelischen Soldaten bei der Explosion in einem Tunnel in unmittelbarer Nähe des israelischen Armeepostens Thermit in der Nähe zur ägyptischen Grenze verletzt worden, einer davon schwer. Aus palästinensischen Sicherheitskreisen hieß es, im Anschluss an die Explosion sei es zu einem Schusswechsel zwischen Soldaten und bewaffneten Palästinensern gekommen. Dabei seien fünf Palästinenser leicht verletzt worden.

In der Vergangenheit waren nach solchen Vorfällen, geplante Treffen abgesagt worden. In den vergangenen Tage hatten die USA jedoch ihren Druck auf den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Scharon noch einmal verstärkt, er solle dem geplanten Treffen zwischen Peres und Arafat endlich zustimmen. Arafat verschob daraufhin seinen Syrien-Besuch in letzter Sekunde.

Das gibt ihm Zeit für das Treffen noch vor Beginn des jüdischen Jom-Kippur-Festes heute Abend. Nach Angaben westlicher Diplomaten wird das Gespräch voraussichtlich am Vormittag stattfinden.

Unterdessen wird Scharon trotz seiner Verärgerung über die Regierung in London den britischen Außenminister Jack Straw nun doch empfangen. Der Termin ist für Mittwoch angesetzt. Wie aus Jerusalem verlautete, änderte Scharon seine Haltung nach einem Telefongespräch mit dem britischen Premierminister Tony Blair. Die Verärgerung über Straw war von einem Beitrag des Ministers in einer iranischen Zeitung ausgelöst worden, in dem Israel indirekt eine Mitschuld am Terrorismus gegeben wird. Der israelische Kabinettsminister Ephraim Sneh sprach von einer widerwärtigen Äußerung.

Arafat reagierte mit seiner überraschenden Absage seines Besuchs in Syrien auf ein Ersuchen aus Damaskus, die Reise zu verschieben. Noch am Vorabend hatte Arafat erklärt, er freue sich auf seine ersten Gespräche in Syrien seit acht Jahren. Zuletzt war Arafat anlässlich der Beisetzung von Präsident Hafis el Assad im Juni 2000 in Damaskus.
__________________
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26.09.01, 09:15
Martix

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Beiträge: 167




Verhinderungspolitik


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Solange Arik Scharon seine Verhandlungsbereitschaft immer wieder von durch Einzelne verübten Terroranschläge abhängig macht, wird es n i e m a l s ein Treffen zwischen Peres und Arafat geben.

Arafat ist nicht der heilige Michael, der sich an allen Orten gleichzeitig aufhalten kann. Ausserdem wird damit sein Einfluß auf die radikalsten Elemente seines Volkes, die diesen Frieden nicht wollen, radikal überschätzt!

Allerdings sollte man wissen, Arafat ist nicht mehr der Jüngste, und er will den Frieden.

Was, wenn Arafat stirbt, wer wird den Weg des Friedens weitergehen wollen?

Àrik Scharon und Yassir Arafat, geht den Weg des Friedens! Jetzt!

Jerusalem is just the lighttower in these days of darkness for the whole mankind!


Martix
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26.09.01, 16:33
DanSharon

Registrierter Benutzer

Registriert seit: Jul 2000
Beiträge: 1.186




re Martix


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Wenn Arafat nicht mehr imstande ist seine
"Herrschaft" ueber alle Schichten der palaestinensischen Bevoelkerung zu beweisen- kann er dann ueberhaupt ein Verhandlungspartner sein?
Warten wir mal ab- ob er die Einhaltung der Vereinbarungen die er heute mit Peres unterzeichnet hat-garantieren kann.
Der Erfolg kann nur in den de facto Entwicklungen gemessen werden.
Abwarten und Tee trinken.


DanSharon
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26.09.01, 18:27
stone

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@Martix:

„Àrik Scharon und Yassir Arafat, geht den Weg des Friedens! Jetzt!“

Dein frommer Wunsch in allen Ehren Martix, ich fürchte nur, er wird nicht in Erfüllung gehen!
Haargenau an derselben Stelle wo wir heute stehen, standen die beiden schon einmal. Stichwort Tenetplan.
Wozu aber einen Tenetplan? Weshalb geht man nicht sofort den Mitchellplan an? Den Grund kennen wir doch oder?
Der Tenetplan hat damals nicht funktioniert und wird auch diesmal nicht funktionieren. Und zwar aus mehreren Gründen. Dieses Treffen kam auf enormen amerikanischen und europäischen Druck zustande, obwohl im Grunde überhaupt keine Basis dafür vorhanden ist.

Sharon bekam vorige Woche beim Telefonat mit Colin Powell einige harte „Ohrfeigen“ für seine kompromisslose Politik gegenüber den Palästinensern, wie es Alexander von Sobeck, ARD Korrespondent in Tel Aviv ausdrückte.
Er konnte nicht länger verzögern ohne ernste Konsequenzen in Kauf zunehmen, also hat er jetzt widerwillig nachgegeben.
Unter ähnlichem Druck wird Arafat gestanden haben, obwohl er damals nach der Besetzung des Orienthauses unmissverständlich erklärt hatte, dass es bis zur Räumung des Hauses keine Gespräche mit den Israelis mehr gibt.
Angesichts des amerikanischen Drucks wollte sich keine Seite die Blöße geben und als Friedensverweigerer dastehen.

Sharon schickte seinen Botenjungen Peres erwartungsgemäß mit den üblichen unerfüllbaren Forderungen in die Verhandlungen, die es ihm ermöglichen alle weiteren Fortschritte bei der erst besten Gelegenheit platzen zu lassen und die Palästinenser wieder als Sündenböcke zu brandmarken.
Die radikalen Palästinenser fühlen sich eh an keine Abmachungen gebunden, aber auch an der Basis bröckelt Arafats Einfluss immer mehr. Laut DPA soll sein Ansehen seit April um 4% gesunken sein.
Arafat wird mit den bestehenden Realitäten einfach nicht fertig und ist weder in der Lage auf Verhandlungsbasis irgendetwas zu erreichen, noch den bewaffneten Widerstand der Palästinenser wirkungsvoll zu organisieren.
Durch diese Wankelmütigkeit und sein ständiges zurückweichen vor Sharon hat er eine Menge Vertrauenskapital bei seinen eigenen Leuten verspielt.
Sharon ist wie immer fein raus: kein echtes Angebot an die Palästinenser, dafür Zeitgewinn für weiteren Siedlungsbau und Fortsetzung der brutalen Besatzung.
Sharons penetrantes Besatzungsregime lässt sich nur mit intensivem bewaffneten Widerstand abschütteln.
Wer an eine friedliche Lösung unter Sharon glaubt, lebt in einer Traumwelt. Seine Erklärungen und Taten sprechen eine deutliche Sprache.

Gruß
Palästina wird leben, die Besatzer werden weichen!
Stone


stone
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26.09.01, 22:45
Martix

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Beiträge: 167




Höre Israel !!!


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Gott selbst wird diesen Frieden schaffen! - Es wird diesen Frieden geben! - Dann wird Israel erkennen !!

Adonai Elohim - Ehre sei Gott in der Höhe


Martix
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26.09.01, 23:39
stone

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Beiträge: 2.452




@ Martix:

"Gott selbst wird diesen Frieden schaffen!"

...oder so!

Gruß
PWLDBWW
Stone


stone
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27.09.01, 11:42
preussen_koenig

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@stone

aqnstatt darüber zu klagen ,sharon würde unerfüllbare forderungen stellen, klage dóch darüber ,daß sich arafat kein wenig darum bemüht die gewalt ,die von palästinensern ausgeht,einzudämmen.
__________________
"Es wird niemals so viel gelogen, wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd."
(Otto von Bismarck)


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27.09.01, 16:27
DanSharon

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Beiträge: 1.186




Forderungen von Arik Sharon


--------------------------------------------------------------------------------

Die meterlangen Beschuldigungen und Analysen
von "steinigen"Propagandisten koennen ueber einige Tatsachen nicht hinwegkommen:
1) Sowohl Israel als auch die palaestinensische Bevoelkerung "von der Strasse" will Frieden, sie benoetigen den Frieden um ihre Not zu lindern- im Gegensatz zu der palaestinensischen Oberschicht- die entweder den Frieden nur benoetigen um in die amerikanische Alliance aufgenommen zu werden und die sich ja nur an den Unterstuetzungsgeldern aus Europa und der westlichen Welt bereichern- anstatt diese Unterstuetzung der Nor leidenden Bevoelkerung zugute kommen zu lassen (Man kann ja bei Frau Hanan Ashrawi diesbezueglich nachfragen)
Es waere besser wenn die Unterstuetzung der Palaestinenser nicht mit Geldmittel erfolgen wuerde sondern mittels Naturalien- Lebensmittel in erster Linie die unter UNOkontrolle an die Not leidende Bevoelkerung verteilt wuerden und nicht die Geldmittel- die in falsche Taschen wandern.
2) Arik Sharon will nur eins- Waffenstillstand 100%
und dann Verhandlungen deren Zweck es sein soll alle Probleme die zwischen den Parteien bestehen einer Loesung zuzufuehren- was ist da schlecht daran?
Der Palaestinensische Informationsminister sprach in einem Fernsehinterview von Waffenruhe 90 % - Gibt es so etwas ueberhaupt?
3) Nach dem Treffen - Arafat-Peres ergibt sich die Frage- Ist Arafat ueberhaupt imstande seine Herrschaft auf alls Gruppen seiner Untertanen zu behaupten. Wenn ja- so muesste der Beweis schnellstens erfolgen- wenn nicht- dann kann er gar kein Partner zu Verhandlungen sein.


DanSharon
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27.09.01, 18:41
stone

Registrierter Benutzer

Registriert seit: Nov 2000
Beiträge: 2.452




@DanSharon:

„Sowohl Israel als auch die palaestinensische Bevoelkerung "von der Strasse" will Frieden, sie benoetigen den Frieden um ihre Not zu lindern-..“

Absolut richtig, nur mit dem kleinen aber entscheidenden Unterschied, dass Bulldozer Sharon den Frieden für seine
völkerrechtwidrigen Ziele nutzen will.
Was nutzt den Palästinensern ein Frieden in Unfreiheit und wie kann Israel von Frieden reden, wenn die Besatzer nicht die geringsten Anstalten treffen sich zurückzuziehen, sondern die Besatzung immer weiter ausbauen?
Müsste Sharon bei der Gelegenheit nicht die Zunge abfallen?

DS: „Sharon will nur eins- Waffenstillstand 100%...“

Na klar Danny, wir wissen doch beide warum, oder muss ich’s nochmals „meterlang“ wiederholen?

DS: „Verhandlungen deren Zweck es sein soll alle Probleme die zwischen den Parteien bestehen einer Loesung zuzufuehren“

Dummes Zeug und Augenwischerei!
Sharon will Zeit gewinnen, vollendete Tatsachen schaffen nichts weiter.
Was Israel unter Verhandlungen versteht ist bekannt, Israel diktiert und die Palästinenser stimmen zu. Nee nee mein Lieber, das funktioniert heute zum Glück nicht mehr, denn das Volk an der Basis lässt sich nicht länger täuschen, deswegen hält sich auch niemand an die hohlen Absprachen von gestern.
Weshalb wird der Mitchellplan von Israel nicht umgesetzt? Wozu der Quatsch noch ein Zwischenabkommen davorzusetzen?
Die Absicht die dahintersteckt ist doch eindeutig.

Von 1993 bis zu Sharons Machtantritt wurde „verhandelt“ und was ist dabei herausgekommen? Null Komma Nichts!
Eine Kette von Interimsabkommen, die nichts an der kläglichen Situation der Palästinenser verbesserten, weil die Grundlage, nämlich das Selbstbestimmungsrecht der palästinensischen Bevölkerung und das Völkerrecht, überhaupt nicht in Betracht gezogen wurden. Die Maxime, die die Grundlage der UNO-Resolution 242 bildet, dass nämlich Landerwerb durch Krieg unzulässig ist, wird von Israel total abgelehnt.
Also hören Sie bitte auf, von den ehrlichen Absichten Israels zu sprechen!

DS: „Ist Arafat ueberhaupt imstande seine Herrschaft auf alls Gruppen seiner Untertanen zu behaupten“

Sie haben doch ständig behauptet: Arafat ist der „Allmächtige“ und alles hängt von seinem Machtwort ab!
Jetzt zeigt sich, wie groß sein Einfluss wirklich ist und Sie stellen auf einmal die ahnungslose Frage, ob er überhaupt im Stande ist seine Herrschaft zu behaupten? Also ich muss schon sagen.

So leid es mir tut Danny, Ihr heiß verehrter Namensvetter ist ein Kriegstreiber und bleibt auch einer!
Aber Sie können ihn trotzdem weiter lieb haben, ich habe nichts dagegen. Wie sagen Sie so schön: „jedem Tierchen sein Pläsierchen“ !

Gruß
Palästina wird leben, die Besatzer werden weichen!
Stone


stone
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27.09.01, 19:32
preussen_koenig

Konservativer



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Zitat:
Original geschrieben von stone
Absolut richtig, nur mit dem kleinen aber entscheidenden Unterschied, dass Bulldozer Sharon den Frieden für seine
völkerrechtwidrigen Ziele nutzen will.
Was nutzt den Palästinensern ein Frieden in Unfreiheit und wie kann Israel von Frieden reden, wenn die Besatzer nicht die geringsten Anstalten treffen sich zurückzuziehen, sondern die Besatzung immer weiter ausbauen?
Müsste Sharon bei der Gelegenheit nicht die Zunge abfallen?


sharon ist im gegensatz zu arafat kein diktator ,sondern ein demokratisch gewählter ministerpräsident und muss daher auch rücksicht auf das volk nehmen. und wenn das volk frieden will und er trotzdem krieg führt ,dann hat er sein volk nicht hinter sich. das kann sich kein demokratisches staatsoberhaupt leisten.
__________________
"Es wird niemals so viel gelogen, wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd."
(Otto von Bismarck)


preussen_koenig
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03.10.01, 14:04
stone

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Hey Freunde Israels, Streiter des „auserwählten Volkes“,

was ist los mit Euch? Wartet Ihr erst auf die neuesten Verlautbarungen des israelischen Propagandaministeriums, oder fällt Euch nichts mehr ein, seit Ihr mit Eurem Latein am Ende?
Das verstehe ich, mir würde zu diesem Terrorstaat auch nichts einfallen, trotzdem:
wollt Ihr Euren Schurkenstaat nicht verteidigen und mir die „Bühne“ (wie „unser lieber Dan“ das Politikforum nennt) allein überlassen?
Das kann nicht sein, jetzt wo Israel so ums Überleben kämpft und jede Unterstützung braucht.
Schürze, Amiknecht, Zwergdiktator, Waldschrat, Würschtel wo steckt Ihr?
Die islamische Gefahr droht und Ihr verkriecht Euch, das ist nicht nett!
Was soll Arik der Eroberer von Euch denken?

Gruß
PWLDBWW
Stone


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03.10.01, 16:58
Tommy

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Hass Explosion?


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Zitat:
Original geschrieben von stone
Hey Freunde Israels, Streiter des „auserwählten Volkes“,

was ist los mit Euch? Wartet Ihr erst auf die neuesten Verlautbarungen des israelischen Propagandaministeriums, oder fällt Euch nichts mehr ein, seit Ihr mit Eurem Latein am Ende?
Das verstehe ich, mir würde zu diesem Terrorstaat auch nichts einfallen, trotzdem:
wollt Ihr Euren Schurkenstaat nicht verteidigen und mir die „Bühne“ (wie „unser lieber Dan“ das Politikforum nennt) allein überlassen?
Das kann nicht sein, jetzt wo Israel so ums Überleben kämpft und jede Unterstützung braucht.
Schürze, Amiknecht, Zwergdiktator, Waldschrat, Würschtel wo steckt Ihr?
Die islamische Gefahr droht und Ihr verkriecht Euch, das ist nicht nett!
Was soll Arik der Eroberer von Euch denken?

Gruß
PWLDBWW Was ist los mit dir? Du bist eine der letzten ernstzunehmende antiisraelische Diskutant. Und Jetzt velierst du auch noch die Nerven. Ich kann mich nicht erinern dich beleidigt zu haben.Willst du diskutieren oder ein Schlagabtausch mit Schimpfwörter? Sollen wir uns auf den Niveu der Balkanforum herunterlassen? Bitte nicht.Gruß
Stone
__________________
Tommy


Tommy
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03.10.01, 20:51
stone

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@Tommy:

„Jetzt velierst du auch noch die Nerven“

ach was, Beleidigung würde ich das nicht nennen Tommy, eher eine kleine Provokation. Schließlich wollen wir doch den Krisenherd nicht aus dem Blickfeld verlieren oder? Wie es aussieht, werdet Ihr langsam müde und zeigt erste Ausfallerscheinungen?! Dagegen musste ich doch was tun.

Die Untaten Eurer uniformierten Schergen sollen auch nicht verborgen bleiben, so wie die von heute morgen beispielsweise.
Der Tod der palästinensischen Kämpfer hat das israelische Rachegefühl nicht befriedigt, da mussten zusätzlich noch 6 Unbeteiligte sterben, weil sie sich zur Wehr setzten als die Besatzer ihre Häuser zerstörten und Äcker verwüsteten.
Das Verhältnis 1:5 bzw. 1:6 zugunsten Israels muss auf jeden Fall stimmen, egal ob verantwortlich oder nicht, dafür werden auch Unschuldige abgeknallt.
So führen sich halt Barbaren auf!
Die Feiglinge der IDF können nur heilfroh sein, dass sie die überlegene Feuerkraft haben, ansonsten würden sie sehr schnell das fürchten lernen.
Dem Mut und der Opferbereitschaft der Freischärler haben sie nämlich außer ihrer Militärtechnik nichts weiter entgegenzusetzen, schon gar nicht Moral.

Bisher hieß es immer bei Angriffen: das sind Terrorakte palästinensischer Terroristen gegen unschuldige Zivilisten.
Bei Selbstmordattentaten auf israelischem Gebiet mag das stimmen, nicht aber bei palästinensischen Angriffen in den besetzten Gebieten.
Das ist legitimer Befreiungskampf der auch völkerrechtlich abgesichert ist. Jedes Volk, dass unter brutaler Besatzung leidet, hat das Recht und die Pflicht sich gegen seine Peiniger zu erheben.

Letzte Nacht wurden keine Zivilisten in Israel angegriffen sondern die Besatzungstruppen und illegale jüdische Siedler auf palästinensischem Gebiet.
Das war kein Terrorakt sondern ein legitimer Angriff palästinensischer Widerstandskämpfer, die um ihre Heimat kämpfen.
Auch die Siedler sind Besatzer und ebenfalls wie Soldaten bewaffnet und weiß Gott keine Engel.
Sie wissen ganz genau was sie auf fremdem Territorium erwartet und setzen trotzdem ihr Leben bewusst aufs Spiel, nur im in den Genuss von staatlichen Privilegien und Sondervergünstigungen zu kommen.
Deshalb verdienen sie weder Verständnis noch Mitgefühl, ihre Motive basieren auf niederen Beweggründen.
Sie sollten von palästinensischem Gebiet verschwinden, wenn ihnen ihr Leben lieb ist.

Gruß
PWLDBWW
Stone


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03.10.01, 21:02
Tommy

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Hallo Stone. Alle Tote waren Schergen der Hamas bzw Plo Mörder. Glaub mir ich war näher daran als du.Überprüf es.Gruß
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Tommy


Tommy
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04.10.01, 01:29
Adi

Querulant



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tommilein


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Zitat:
Sollen wir uns auf den Niveu der Balkanforum herunterlassen?

Du bist doch nur neidisch weil das Balkanforum fast 10-mal so gut besucht ist wie euer Nahostforum.


ätschibätsch *ggg*


Adi
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04.10.01, 11:03
moe

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grins


moe
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04.10.01, 18:23
stone

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@Tommy:

„Alle Tote waren Schergen der Hamas bzw Plo Mörder.“

Das siehst Du wieder mal total verkehrt Tommy. Aber ich erklär´s Dir gerne.
Der Angriff auf die Siedlung im Gazastreifen wurde von Hamas Aktivisten durchgeführt, trotzdem war das in diesem Fall kein Terroranschlag, wie ich weiter oben schon erläutert habe, sondern ein Angriff gegen die Besatzungsmacht auf palästinensischem Boden.
Trotzdem werden von israelischer Seite prinzipiell alle Widerstandsaktionen der Palästinenser als Terrorismus bezeichnet, das lässt sich propagandistisch natürlich sehr viel besser ausschlachten und hat auch eine größere emotionale Wirkung.

Die PLO schickt keine Selbstmordattentäter auf die Reise, sondern leistet bewaffneten Widerstand ausschließlich in den besetzten Gebieten, ist Dir das noch nie aufgefallen?
Die PLO/Fatah respektiert die israelischen Grenzen von 67, im Gegensatz zu den israelischen Eroberern, die weder die Grenzen der Autonomiegebiete noch sonst irgendwelche Staatsgrenzen respektieren, wenn sie ihren verbrecherischen Zielen im Wege sind.

Bei Angriffen palästinensischer Freischärler geraten die illegalen israelischen Siedler ebenso ins Visier, wie die Feiglinge der IDF, die sich in ihrer erbärmlichen Angst nicht anders zu helfen wissen, als palästinensische Kinder abzuschießen.
Nebenbei ein tolles Beispiel von soldatischem Mut und Tapferkeit, gibt’s dafür auch einen Orden in Israel oder Sonderurlaub?
Ich glaube in dieser Disziplin ist die israelische Armee einsamer Rekordhalter in der Welt.
Das anschließende berserkerhafte Wüten der IDF, in den Palästinensergebieten hat wieder ein Paradebeispiel für Staatsterrorismus abgeliefert, dass man sonst nirgendwo findet, auch darin ist Israel unschlagbar!

Dieses hässliche Wort verwendet selbstverständlich kein israelischer Regierungssprecher, sondern sie nennen es verharmlosend „Vergeltung“.
Aber was spielt das schon für eine Rolle ob man Staatsterrorismus Vergeltung nennt und gezielte Mordanschläge als „Liquidierungsaktionen“ verharmlost, die Tatsachen sprechen doch für sich.

Nicht an ihren Worten, - an ihren Taten werdet ihr sie erkennen!

Gruß
Palästina wird leben, die Besatzer werden weichen!
Stone


stone
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#215   amos und das recht auf gottesdienstHomepage14.06.2007 - 10:25
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#213   amos gerechtigkeit und liebe unlösbar miteinander verbunden!Homepage13.06.2007 - 12:22
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Amos 5, 21-24


Volkstrauertag – Unter dieser Überschrift steht dieser Sonntag. kein originär kirchliches Anliegen ist dieser staatliche Festtag, aber doch ein Tag, dessen Inhalte von der Kirche aufgenommen werden, ja ein wahrhaft kirchliches Anliegen ist. Ein Volk wird erinnert an die tragischen Ereignisse von Krieg, Verfolgung und Vertreibung. Wir werden erinnert an das Leid der Opfer der Kriege in dieser Welt: An die Opfer des Nationalsozialismus, an die Opfer der Vertreibung, die zu Beginn der Naziherrschaft von den Deutschen brutal vertrieben wurden und an die Deutschen, die nach dem Krieg umgekehrt die Vertreibung zu erleiden hatten und viel Leid getragen haben. Wir werden erinnert an die Massenmorde an den jüdischen Mitbürgern, die dem Rassenhass der Ideologie zum Opfer gefallen sind, an die politisch verfolgten, die rassisch verfolgten, die wegen ihres Lebensstiles verfolgten, wie die Homosexuellen. Wir werden aber auch erinnert an die Leiden der Kriege, die danach kamen: an die Kriege im Nahen Osten, in Afghanistan, in den Ländern Afrikas und Asiens. Und uns stehen vor Augen die Opfer des letzten Krieges im Irak, deren Leichen und Verletzte uns jeden Tag im Fernsehen vor Augen geführt werden.
Ja, es ist wirklich ein Trauerspiel, das wir Menschen so sind, dass wir Kriege führen, dass wir persönliche oder politische Ziele mit aller Macht durchsetzen wollen, dass wir keine Rücksicht nehmen auf die Menschen, die davon betroffen sind. Heere Ziele, die mit vielen Heeren durchgesetzt werden, und die Opfer – ja letztlich die Zivilbevölkerung, die Frauen und Kinder und Familien der Soldaten, die interessieren nicht. Und das bis heute in einer so aufgeklärten Zeit. Es ist ein Trauerspiel.
Und das schlimmste ist, dass die Religion in vielen Fällen eine so große Rolle spielt. Der amerikanische Präsident stellt sich hin als der große Beter und gottesfürchtige Mann, um dann im nächsten Atemzug den Opfertod von tausenden Menschen zu befehlen. Wir sehen die Führer der Befreiungsbewegungen des Nahen Ostens in die Mosche gehen, kniend auf den Gebetsteppichen, und im nächsten Moment sehen wir die Opfer der Selbstmordattentäter, wie sie schreiend, blutend um ihr Leben ringen.
Ich bin sie so satt eure Feiertage, eure Gebetszeiten, euer Geheuchel in den Gebetstätten dieser Welt. Ja ich verachte sie, sie sind mir zuwider. Und ich mag eure Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir auch Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran und mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören!
2800 Jahre alte Worte des Propheten Amos, der hier Gottes Worte laut werden lässt. Es sind Worte, die bis heute ihre Bedeutung nicht verloren haben, ja die angesichts des Gesagten ungeheuer aktuell. Sie sind fundamentale Kritik an religiös fanatischen Menschen, die aus dem auf Gott bezogenen Leben ein Ich bezogenes Leben machen. Wie sagte Bonhoeffer doch, wir haben es gehört: ???Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen.“
Was bedeutet das für uns, die wir heute hier im Gottesdienst sitzen? Nun es bedeutet vor allem, dass wir uns im klaren sind, dass wir nicht einfach nur hier so zusammen kommen, um einer Pflicht genüge zu tun. Und es ist auch nicht nur so, dass dieser Gottesdienst - und das gilt auch für jeden anderen Gottesdienst – ein Akt der persönlichen Erbauung ist. Nein, wer zu Gott kommt, wer mit Gott in Kontakt tritt, wer persönliche Auferbauung sucht, der wird auch gleichzeitig an den anderen gewiesen, der wird in seiner Verantwortung für die Welt angesprochen. Natürlich gibt es auch Gottesdienste, die eine sehr persönliche Note haben, die dem ganz persönlichen Glauben dienen, aber auch darin wird es immer auch darum gehen, das was mir zugesagt wird, dem anderen zuzugestehen. Annahme meiner eigenen Person, Zuspruch für mich ist nie ein nur mir geltendes Gut, sondern immer etwas, was den anderen mit einbezieht, was den nahen und den fernen Nächsten mit im Auge hat. Gottesdienst ist immer ein Geschehen, in dem der Mensch, der Mitmensch und das gemeinsame Leben im Blick ist.
Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein starker Strom.
Das gesellschaftliche Leben, das Gott durch den Amos vor Augen stellt, ist ein Leben, das sich speist aus Recht und Gerechtigkeit.
Wenn Amos von Gerechtigkeit spricht, dann meint er nicht die Justitia, jene schöne und respektgebietende Frau, die in der einen Hand die Waage und in der anderen das Schwert trägt. Um unparteiisch zu entscheiden, sind ihre Augen verbunden. Das Schwert symbolisiert die Bestrafung der Bösen, die Waage steht für die zuteilende Gerechtigkeit. Unparteiisch, so denkt sich die Bibel Gerechtigkeit gerade nicht. Gerechtigkeit in der Bibel heißt, Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen. Vor allem den Armen und Schwachen zu ihrem Lebensrecht. Gerechtigkeit in der Bibel ist also parteiisch, ergreift Partei, setzt sich ein zugunsten derer, die sonst im Leben zu kurz kommen. Daran erinnert Amos, daran erinnern die anderen Propheten. Und Gotteserkenntnis und Verwirklichen von Gerechtigkeit sind unlösbar miteinander verbunden – das will Amos seinen Zeitgenossen sagen. Den Kult, den Gottesdienst misst Amos an diesem Anspruch: Ist Gerechtigkeit ein Wert, der etwas gilt oder ist Gerechtigkeit etwas, das völlig mit den Füßen getreten wird? ES kommt darauf an, ob wir am Volkstrauertag oder auch zu Weihnachten in den Gottesdienst gehen und dort etwas für das gesellschaftliche Leben mitnehmen, oder ob wir eben nur da sind, fromme Wort hören und dann letztlich dem ichbezogenen Leben frönen. Und Amos sagt: wenn Gottesdienst nur um seiner selbst willen gefeiert wird, dann ist er ein Gräuel, dann ist er verachtenswert.
Wo Gott zu Wort kommt, da geht es um den Menschen, da geht es um jeden einzelnen Menschen und sein Lebensrecht, seine Lebensmöglichkeiten. Wer Gott preist und den Menschen verachtet, der hat nichts verstanden von Gott und einer Liebe, von seiner Güte und seinem Friedenswillen für uns Menschen.
Deshalb werde ich auch nicht müde, jeden Krieg, jede Gewalttat und sei sie noch so motiviert – unter anderem mit dem so verderblichen Satz des ???Kampfes gegen den Terrorismus“ – anzuprangern als etwas, das nicht Gottes Willen entspricht.
Wie war das doch im Anfang des Krieges gegen den Irak? Wie viele Friedensbewegte wurden verlacht, als Naivlinge beschimpft. Es wurde von einer Notwendigkeit gesprochen, weil große und unabwendbare Gefahr im Raum stand. Ein Jahr später sieht alles anders aus. Krieg hat wieder keinen Frieden gebracht. Jeden Tag sterben Menschen im Irak. Soldaten, Unbeteiligte, Fanatiker. Und dieses Sterben wird weitergehen, im Namen Gottes, im Namen Allahs. Der Name Gottes wird blasphemisch missbraucht von Christen und Muslimen. Gott ist kein Kriegsherr, Gott ist ein Friedensstifter! Gott sagt nicht: Ich bin mit denen, die Waffen haben, sondern: Selig sind die Friedfertigen! Selig sind, die Frieden stiften.
Wer das ignoriert, hat nicht verstanden, was Glauben heißt. Glauben meint den Mut, sich ganz und gar Gott anzuvertrauen. Sich von Gott gehalten und getragen wissen. Sich von Gott tragen lassen in guten und in schlechten Zeiten wie von einem Strom des Guten, der Liebe, des Rechts.
Landesbischöfin Käsmann fragt: ???Warum nur sind Begriffe wie ???Gutmensch“ und ???Weltverbesserer“ zum Schimpfwort geworden? Was wäre denn, wenn wir alle ???Bösmenschen“ und ???Weltverschlechterer“ wären?
Warum haben wir so wenig Mut zu einer Kontrastperspektive, zu einer Gegenkultur, wie sie zum Beispiel die Bergpredigt entwirft? Natürlich sieht die Welt anders aus, aber ist das Gute deshalb nicht gut, weil es Menschen gibt, die Böses tun. Ist es falsch von Gott her Recht und Gerechtigkeit, Frieden und Gewaltüberwindung anzustreben, sich für die Schöpfung einzusetzen, nur weil einige Machthaber meinen, dass sie das Recht außer Kraft setzen können, oder wie sie Unrecht fördern, Frieden mit Füßen treten und die Umwelt nur zu einem Wirtschaftswachstum ausbeuten? So ist es doch nicht. Das Gute gilt doch, es hat doch seine Bedeutung und es hat vor allem auch göttliche Macht hinter sich.
Was ist denn, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht strömen? Wenn unser Zusammenleben vertrocknet in Rechthaberei, Selbstgerechtigkeit und Egoismus. Dann können die Liebe und das Glück, die Freude an Gemeinschaft und Solidarität nicht mehr blühen. Niemand würde sich engagieren, keiner sähe mehr den anderen, keine streckte die Hand aus zur
Hilfe. Und dann wäre das Leben noch ärmer als es ohnehin schon geworden ist. Und dann würde auch der Gottesdienst zur einsamen Farce, zur Selbstbeweihräucherung, die dem Wirken Gottes eher Einhalt gebietet, als dass Befreiung spürbar wird zu einem Leben, das sich unabhängig weiß von den elenden Regeln des ???MEHR!“ und des wirtschaftlichen Druckes, der so stark auf uns lastet.
Es wälze heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein Strom. Ein Victoriawasserfall von Recht und Gerechtigkeit, das wäre wie ein großartiges Fest der Liebe der Menschen zueinander. Der Abwehr des Bösen, der Nichtverführbarkeit zur Gewalt, der Entschärfung von Konflikten. Ein Fest des Lebens mitten im großen Strom der Liebe Gottes. Wir könnten staunen und sehen, was Gott bewirkt. Und würden auch ermutigt sein zu sehen, was wir selbst bewirken können. Es wäre so etwas wie ein Fest des Lebens.
Und dazu ruft Amos uns heute auf. Das Leid der Welt, das Leid der Geschichte, das Leid der Menschen in unserem Jahrhundert darf uns nicht gleichgültig machen, sondern muss uns dazu führen, Gottes Ziele für diese Welt wieder ernster zu nehmen, Gott selber uns seine Hinwendung zu den Menschen als das Maß aller Dinge zu sehen. Der Mensch steht an erster Stelle und alles andere hat ihm zu dienen. Wobei die Sichtweise Gottes die ist, die von unten nach oben geht. Der schwache, der leidende Mensch, das Opfer gilt es zuerst wahr zu nehmen, das gemeinsame, gemeinschaftliche Leben steht im Mittelpunkt und nicht das persönliche Wohl, der persönliche Vorteil, die eigene wirtschaftliche Kraft. Darum ist die Perspektive Gottes auch so wichtig, sie gilt es immer wieder laut werden zu lassen, auf dass wirkliche Gerechtigkeit herrscht, auf dass wirklicher Friede unter den Menschen sichtbar wird, und nicht das Wohl einzelner Menschen oder Staaten.
Im Sinne des Satzes: Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein starker Strom, mögen unser Land und unsere Welt überschwemmt werden, auf dass wie bei der Arche Noah, Unrecht und Gewalt ein Ende nimmt. Die betrauerten Opfer sind Mahnung für ein neues, ein anderes, eben ein von Recht und Gerechtigkeit geprägtes Leben. Bitten wir Gott, dass er uns dazu führt, einen jeden und eine jede von uns. Bitten wir Gott singend um seinen Frieden, seine Freiheit und die Freude, die er uns schenken will. Amen.

oben

Liturgischer Ablauf

Orgelvorspiel
Lied:430, 1-4
Psalm
Gott, erweise uns deine Gnade und gib uns dein Heil!
Könnte ich doch hören, was Gott der HERR redet,
dass er Frieden zusagte seinem Volk und seinen Heiligen,
damit sie nicht in Torheit geraten.
Doch ist ja seine Hilfe nahe denen, die ihn fürchten,
dass in unserm Lande Ehre wohne;
dass Güte und Treue einander begegnen,
Gerechtigkeit und Friede sich küssen;
dass Treue auf der Erde wachse
und Gerechtigkeit vom Himmel schaue;
dass uns auch der HERR Gutes tue,
und unser Land seine Frucht gebe;
dass Gerechtigkeit vor ihm her gehe
und seinen Schritten folge.
Amen.
Eingangsliturgie
Gebet
Wir bekennen vor dir, Gott, dass unser Glauben und unser Leben oft auseinander fallen. Wir hoffen auf deine Nähe und stellen selbst zu wenig Nähe zu anderen her. Wir sehnen uns nach Liebe und sind zu selten bereit, selbst Liebe zu verschenken. Wir beten zu dir, und vergessen oft die, deren Mund vor Schmerz verschlossen ist.
L: Wir brauchen dich, Gott, als die Kraft, die uns korrigiert, als die Quelle, aus der das Recht strömt wie Wasser, als die Gerechtigkeit - wie ein großer Strom, als den Frieden - wie eine weite Ebene, in der sich alle einst niederlassen können, um selig zu leben.
Mache du aus unserem Herzen eine weite Ebene, fülle sie an mit lebendigem Wasser, dem Strom der Liebe, dass wir unser Leben nach deinem Wort ausrichten und es wahrhaftig unter uns blüht. Darum bitten wir dich, Gott, ...
(aus: Predigthilfe zur ökumenischen Friedensdekade – http://www.asf-ev.de/ )
Lesung
Der Theologe Dietrich Bonhoeffer hat einmal gesagt: ???Nur wer für die Juden schreit, darf gregorianisch singen.“ Ein mutiges Wort während der Nazi-Zeit. Nur wer sich für die Verfolgten einsetzt, darf auch Gottesdienst feiern. Solche prophetischen Worte kennen wir vor allem aus der Bibel.
Zum Beispiel vom Propheten Amos. Der lebte etwa 750 Jahre vor Christi Geburt. Ihm war Unrecht ein Gräuel. Und Gott sandte ihn immer wieder, klare Worte zu sagen. Wenn wir uns nicht für Gerechtigkeit einsetzen, dann brauchen wir auch nicht Gottesdienst zu feiern, lässt Gott Amos sprechen.
Wir hören Worte aus dem 5. Kapitel des Amosbuches:
Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und wenn ihr mir auch Brandopfer und Speisopfer opfert, so habe ich kein Gefallen daran und mag auch eure fetten Dankopfer nicht ansehen. Tu weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Harfenspiel nicht hören! Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein starker Strom.
Lied NdB 618, 1-3 Der Friede, den Gott gibt
Lesung
Glaubensbekenntnis
Predigt
Lied: 425, 1-3
Abkündigungen
Lied: 1) ???Ich hatt\ einen Kameraden, einen bessren findst du nit. Die Trommel schlug zum Streite, er ging an meiner Seite im gleichen Schritt und Tritt.“
2) Jeden Tag hör’n wir von Kriegen und von vieler Menschen Tod. Wir seh’n’s und könn’s nicht fassen, dass die Menschen es nicht lassen und bringen große Not.
3) Glaubt nicht, dass solch ein Sterben der Wille Gottes sei! Denn sein Sohn starb für die Menschen, für ihr Heil da will er kämpfen, für Liebe tritt er ein.
4) Wir folgen Jesu Botschaft, dass alle selig sind, die hier den Frieden schaffen, denn wer vertraut den Waffen, wird für die Liebe blind.
5) Ich hab einen Kameraden, sein Tod soll Mahnung sein. Umsonst war nicht sein Sterben, er setzt uns als die Erben zu Friedensstiftern ein.
Text: V. 2 und (3): Jürgen Grote (3) – 5: P.O. Gutmann

Fürbittengebet

»Es wälze sich heran wie Wasser das Recht und Gerechtigkeit wie ein starker Strom.« Danach sehnen wir uns, lebendiger, Leben schaffender Gott! Wir beten für alle Menschen, denen Menschenrechte vorenthalten werden, besonders an die Kinder, die in Armut aufwachsen und keine Aussicht auf einen Schulbesuch und eine Berufsausbildung haben: durchbrich die Teufelskreise der Armut durch deine Hilfe und die Hilfe von Menschen, die sich für die Kinder einsetzen.

Wir beten für alle, die ihre Heimat verlassen mussten, um aus Krieg oder Bürgerkrieg zu fliehen, an die, die das nackte Leben retten konnten an die, die Folter und Unterdrückung erlitten haben und an die, die in Rechtlosigkeit leben: Gott, lass sie neue Lebensmöglichkeiten entdecken mit deiner Hilfe und mit der Hilfe von Menschen, die sie verstehen. »Deine Hilfe ist denen nahe, die dich fürchten, damit Güte und Treue einander begegnen, Gerechtigkeit und Frieden sich küssen«.
Auch danach sehnen wir uns, lebendiger, Leben schaffender Gott und wir wollen dafür arbeiten.

Wir beten für die, die täglich mit Gewalt leben müssen, die gedemütigt werden und ständig den Tod vor Augen haben, die von Angst oder verzweifelter Sehnsucht umgetrieben werden: Gott, mache ihnen neues Leben möglich durch deine Hilfe und die Hilfe von Menschen, die mit ihnen solidarisch sind.

Herr, wir beten für die, die mit dem Tod im Geschäft sind, die Angst verbreiten und Schmerzen zufügen und selber eiskalt geworden sind: Gott, du lebendiger, Leben schaffender Gott, bringe diese Leute zurecht, tu, was keiner sich vorstellen kann, mache sie wieder zu Menschen, die das Leben achten. »Richte unsere Füße auf den Weg des Friedens«, darum bitten wir dich, lebendiger, mitgehender Gott.

Wir erinnern uns an das Leben, das Jesus uns vorgelebt hat und beten mit den Worten, die er uns gelehrt hat:
(aus Predigthilfe zur ökumenischen Friedensdekade – http://www.asf-ev.de/ )

Vaterunser
Segen
421


Für eine Rückmeldung wäre ich dankbar.

oben
Die Predigt wurde gehalten in
Groß Elbe und Gustedt und
Klein Elbe
Sonntag
14.11.2004

Liturgischer
Ablauf
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“Individualismus ist einer der philosophischen Grundzüge der Anthroposophie. So ist es nicht verwunderlich, dass Anthroposophie weniger durch Ihre Institutionen als durch das individuelle Engagement und die Erkenntnisbemühungen einzelner Menschen lebt. Diesen wichtigen, persönlichen Zugängen und Ausprägungen der Anthroposophie ist diese Kategorie gewidmet.“


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#211   tante marthaHomepage11.06.2007 - 10:57
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